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Nationaler Aktionsplan Open Data: Bericht vom Meilenstein-Workshop

1. Februar 2015 – 13:31 | Kein Kommentar | 10.986 Aufrufe

Die Bundesregierung hat im Juni 2013 die Open Data Charta der G8 unterzeichnet und sich damit zu konkreten Handlungsschritten verpflichtet. Mit einiger Verspätung wurde nun ein Aktionsplan Open Data unter Federführung des BMI entworfen, der diese …

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Session OpenGovCamp / eGovernment Monitor 2011


Anlässlich unseres OpenGovCamps hat die Initiative D21 zusammen mit dem Ipima-Institut der TU München und TNS Infratest den eGovernment Monitor 2011 vorgestellt. Die Ergebnisse machen den Nachholbedarf in Sachen Open Government deutlich:

Denn noch seltener als die klassischen E-Government-Angebote nutzen die Bürgerinnen und Bürger in Deutschland die Online-Beteiligungen der Behörden. Während Facebook-Seiten von Städten (33 Prozent) und die Online-Petitionen des Bundestages (30 Prozent) bei den Internetnutzern zumindest eine gewisse Bekanntheit haben, bleiben Mitmachplattformen (17 Prozent) beinahe unbeachtet. Die tatsächliche Nutzung fällt noch geringer aus: Selbst die Befragten, die die Plattformen bereits kennen, haben diese bisher nur knapp zu einem Drittel genutzt (34 Prozent). Der Wunsch nach einer barrierefreien Beteiligung des Bürgers an politischen Abstimmungsprozessen durch Onlineplattformen ist in der aktuellen Form in Deutschland noch nicht erfolgreich. Anders sieht dies beispielsweise in Großbritannien aus, wo bereits 49 Prozent der Internetnutzer Online-Beteiligungsinitiativen genutzt haben.

„Während Social Media und E-Commerce für die meisten Internetnutzer inzwischen selbstverständlich sind, bleibt die Nutzung von E-Government-Angeboten oft hinter den Erwartungen zurück“, erklärte Prof. Dr. Helmut Krcmar, Scientific Director von ipima, anlässlich der Veröffentlichung: „Dies liegt auch daran, dass die Bürger aufgrund der seltenen Kontakte mit den Behörden schwer ihre Wünsche bezüglich deren E-Government-Angeboten formulieren können.“

Das heißt für uns als Government 2.0 Netzwerk: Wir müssen nicht nur bei den Verwaltungen, sondern auch bei den Bürgern noch Aufklärungsarbeit leisten und diese für ein Open Government fit machen – sicherlich ein TOP eines Open Government Camps 2012.

Hier gehts zu weiteren Informationen zur Studie: www.initiatived21.de

Eingereicht von auf 4. Oktober 2011Kein Kommentar | 2.161 Aufrufe

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