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Nationaler Aktionsplan Open Data: Bericht vom Meilenstein-Workshop

1. Februar 2015 – 13:31 | Kein Kommentar | 11.005 Aufrufe

Die Bundesregierung hat im Juni 2013 die Open Data Charta der G8 unterzeichnet und sich damit zu konkreten Handlungsschritten verpflichtet. Mit einiger Verspätung wurde nun ein Aktionsplan Open Data unter Federführung des BMI entworfen, der diese …

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Session: Offene Daten als Chance


Zum Inhalt der Session

Open Data als Bestandteil von Open Government bildet eine der wesentlichen Vorraussetzung für die nachhaltige Öffnung von Staat und Verwaltung. Der freie und ungehinderte Zugang  zu den Daten der öffentlichen Verwaltung ermöglicht es allen Teilen der Gesellschaft, sich zu informieren und darauf aufbauend qualifizierte Entscheidungen zu treffen. Ein freier Zugang  zu diesen Daten schafft die Vorraussetzung für transparentes und effizientes Regierungs- und Verwaltungshandeln und ist somit Granat  für mehr Rechenschaft, Vertrauen, Teilhabe und Zusammenarbeit.

Mehr und mehr wird auch das ökonomische Potential erkannt, das in der Öffnung der Daten der öffentlichen Verwaltung steckt. Bürger, Nichtregierungsorganisationen, Hochschulen und Firmen können diese Daten nutzenm sie veredeln und weiterverbreiten. So können neue Auswertungen und Analysen, Anwendungen, Dienstleistungen und Geschäftsmodelle entstehen.

Schon heute gibt es viele frei zugängliche Datenbestände des öffentlichen Sektors. Parlamente, Ministerien, Gerichte, Behörden und andere staatliche Stellen produzieren, pflegen und aktualisieren große Mengen an Daten. Zu diesen Daten zählen Umwelt- und Wetterdaten, Geodaten, Statistiken, Verkehrsdaten, Haushaltsdaten, Publikationen, Protokolle, Gesetze, Urteile und Verordnungen.

Zwar sind diese Daten von öffentlichem Interesse und großer Bedeutung für Bürger, Wissenschaft und Wirtschaft, doch wird dieses Wissen der Verwaltungen bisher kaum in strukturierten Formaten angeboten und über Datenkataloge gebündelt. Die Frage ist also: Wie können deutsche Behörden und andere staatlichen Stellen ihre Datenbestände öffnen und ihre Schätze der Öffentlichkeit zur Verfügung stellen?

Daniel Dietrich wird in seiner Session nach einer kurzen Einführung in das  Thema in Arbeitsgruppen rechtliche und technische Aspekte einer Öffnung von Daten der öffentlichen Verwaltung besprechen. Im Workshop sollen Chancen und Risiken gegenüber gestellt werden und konkrete Handlungsempfehlungen für die Praxis diskutiert werden.

Einzelne Diskussionsaspekte:

  • Technische Offenheit: Standards für Datenformate und Schnittstellen
  • Rechtliche Offenheit: Lizenzen und Nutzungesbedingungen
  • Preismodelle: Warum „gratis“ ein guter Preis ist

Wann und wo?

Am Donnerstag, den 30. September, in der Zeit zwischen 16: 35 und 17:30 Uhr in der Vertretung des Freistaats Bayern in Berlin.

Zur Person

Daniel Dietrich, geboren 1973 in Frankfurt am Main, studierte Politikwissenschaft, visuelle Kommunikation und Produktdesign in Frankfurt und Berlin. Über fünf Jahre war er in der IT-Branche mit Schwerpunkt auf User-Interface-Design und Usability tätig. Seit 2009 ist Mitgründer und Projektleiter der Tactical Tools GbR. Derzeit ist er als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der TU Berlin im Fachbereich Informatik und Gesellschaft tätig. Seit 2009 ist er Mitgründer und Vorstandsvorsitzender des Open Data Network e.V., eines gemeinnützigen Vereins der sich für die Öffnung von Staat und Verwaltung, für transparentes Regierungs- und Verwaltungshandeln und für eine verstärkte Teilhabe und Zusammenarbeit der Bürger mit Staat und Verwaltung einsetzt.

Eingereicht von auf 25. August 2010Kein Kommentar | 802 Aufrufe

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