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Nationaler Aktionsplan Open Data: Bericht vom Meilenstein-Workshop

1. Februar 2015 – 13:31 | Kein Kommentar | 12.259 Aufrufe

Die Bundesregierung hat im Juni 2013 die Open Data Charta der G8 unterzeichnet und sich damit zu konkreten Handlungsschritten verpflichtet. Mit einiger Verspätung wurde nun ein Aktionsplan Open Data unter Federführung des BMI entworfen, der diese …

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Session: Diskussion & Ergebnisse der Multistakeholder-Initiative “Open Govenment” des Internet & Gesellschaft Co:llaboratory


Dieser Blogpost wurde vom Co:llaboratory-Team geschrieben. Die Autoren werden morgen auf dem Gov20Camp eine eigene Session  vorschlagen und möchten hier vorab schon einmal von den geplanten Inhalten berichten.

Über drei Monate arbeitete der zweite Expertenkreis des Internet & Gesellschaft Co:llaboratory an der Leitfrage: Wie können wir die begrüßenswerten Praktiken, die unter dem Schlagwort “Open Government” spez. in den USA und England erfolgreich erprobt und eingesetzt werden, in die politische Kultur Deutschlands transponieren und erfolgreich einführen?

Um dieses Thema zu erschließen, brachte das von Google initiierte Co:llaboratory – ein multistakholder Think-Tank und Policy Labor – rund 30 Akteure aus Zivilgesellschaft, Wissenschaft und Unternehmen zusammen. Dieses in allen Aspekten heterogene Team diskutierte, recherchierte und bereitete einen Workshop vor, an dem die vielschichtige Expertise der Co:llaboratory Experten mit den Perspektiven von Kollegen aus Politik und Ministerien in einer konstruktiven Debatte mündete.

Auf unserem Gov 2.0 Barcamp Workshop wollen wir sowohl die Ergebnisse der Open Government Initiative, als auch den Ansatz der Co:llaboratory Plattform mit euch diskutieren.

Als kleines Schmankerl werden wir die Rohdaten der dimap Umfrage dabei haben und freuen uns diese mit euch “exklusiv” zu analysieren.

Hintergrundinformationen: In dem [soeben redaktionell final gedrafteten] Abschlussbericht zur Open Government Initiative fassen die thematischen Arbeitsgruppen die gewonnen Erkenntnisse in drei Kapiteln, einer repräsentativen dimap Umfrage zu Open Government und einer Fallstudie aus München zusammen:

Dabei erschließen die Experten das Thema zunächst aus der strategisch, makroskopischen Perspektive, die in dem Konzept “Offene Staatskunst: Strategisches Management für einen neuen öffentlichen Sektor” zusammengefasst wird.

Daraufhin analysiert eine zweite Arbeitsgruppe “eParticiation: Einmischen erwünscht” (vorläufiger Titel) die Chancen und Herausforderungen von ePartizipationsprojekten, also Initiativen, die die Einbeziehung von Bürgern in politische Prozesse und Debatten zum Ziel haben.

Das Expertenteam, dass sich speziell mit dem Thema “Offene Daten für Deutschland – Chancen und Herausforderungen für die Zukunft” auseinander gesetzt hat, hat den aktuellen Stand der Debatte aus der Pro- und und Kontra-Sicht beleuchtet und legt damit eine ausgewogene und prägnante Analyse des Status Quo vor.

Die vorwiegend strategische und qualitative Arbeit der Arbeitsgruppen wird durch die Ergebnisse einer aktuell durchgeführten repräsentativen dimap Umfrage zum Thema Open Governance ergänzt. Die Umfrage zeigt, dass die Bürger über alle gesellschaftlichen Unterschiede (Alter, Geschlecht, Einkommen, Wohnort) hinweg ein sehr positives Potential für bessere und vertrauenswürdigere Politik durch den Einsatz von internetbasierten Informations- und Kommunikationsmitteln glauben. Auch bei der Frage, ob Sie sich denn auch aktiv an ePartizipationsmöglichkeiten beteiligen würden, bestätigt dies eine klare gesellschaftsübergreifende Mehrheit der Befragen. Interessanterweise zeigt sich beim Thema Open Data jedoch, dass das Thema noch nicht bei der Masse der Befragten angekommen ist, bzw. dass es doch häufig Zweifel an der Sinnhaftigkeit solcher Initiativen gibt. Nur knapp die Hälfte der Bürgerinnen und Bürger schätze die Öffnung von Daten aus dem öffentlichen Sektor positiv ein.

Abgerundet wir der Bericht durch eine Fallstudie des Münchner Open Government Day (MOGDy), in der alle drei Arbeitsschwerpunkte der Co:llaboratory Initiative zur praktischen Anwendung kommen. Folglich konnten die Experten, nach intensivem Austausch mit dem Projektleiter, Empfehlungen im Bereich Offene Staatskunst, eParticipation sowie Open Data geben.

Der Expertenkreis Co:llaboratory wurde von Dr. Max Senges (Google) initiiert.

Eingereicht von auf 30. September 2010Kein Kommentar | 2.139 Aufrufe

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