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Camp 2009

Eingereicht von auf 7. Juli 2011 – 15:56Kein Kommentar | 966 Aufrufe

Am 28. August 2009 fand mit dem Government 2.0 Camp die erste ganztägige Veranstaltung zum Thema „Government 2.0“ in Deutschland überhaupt statt. Hier wurde über Potenziale und Einsatzmöglichkeiten interaktiver Internettechnologien (Web 2.0) in der öffentlichen Verwaltung diskutiert. Die Veranstaltung wurde als BarCamp durchgeführt.

Die Dokumentation erfolgte durch die Willy Brandt School of Public Policy im Auftrag des Bundesministeriums des Innern und steht unter Creative Commons (CC)-Lizenz. Das umfassende Dokumentationsblog ist unter dieser Adresse erreichbar.  Darüber hinaus gibt es eine Zusammenfassung als PDF.


Anke Domscheit, Initiatorin des BarCamps

Themen der Sessions

 

Einführung in Government 2.0 (Anke Domscheit)

Transparenz bedeutet, Öffnung von Prozessen und Offenlegung von Daten, über die bisher allein die Verwaltung verfügen kann. Partizipation – eine Teilnahme der Bürger z. B. an administrativen Prozessen – wird durch diese Öffnung der Verwaltung erst möglich. Kollaboration bedeutet Zusammenarbeit, z. B. mit Bürgern oder anderen Institutionen. Auf Basis dieser drei Prinzipien kann ein neues Verhältnis zwischen Bürgern und Verwaltung geschaffen werden.
Präsentation zur Session (Download, PDF).

E-Government Strategie des Bundesministerium des Innern (Erwin Schwärzer/Markus Städler)

Die Strategie soll einen Rahmen schaffen, in dem einerseits durch eine Neuordnung von Prozessen die Verwaltung effizienter wird. Andererseits soll sie einen Rahmen für eine Neuordnung ihrer Beziehung zum Bürger bieten. Auch der kollaborative Entstehungsprozess der Strategie spiegelt das wieder. In der Session konnte per Fernbedienung abgestimmt werden, welche E-Government-Themen priorisiert werden sollen.

Präsentation zur Session (Download, PDF).

Amazon für Verwaltung (Marco Brunzel)

Die Vision einer „Deutschen Verwaltungsagentur“ als einziger administrativer Anlaufstelle für Bürger bedeutet die vollständige Verabschiedung von einem zuständigkeitsorientierten Denken in der Verwaltung. Stattdessen steht der Dienst für den Bürger im Vordergrund. Entscheidend ist, dass der Bürger die Leistung bekommt, die er anfragt und zwar auch an der Stelle, wo er sie angefragt hat. Dies verlangt eine massive Restrukturierung der Verwaltung, die kundenorientiert denken lernen und damit intern flexibel handeln und kommunizieren muss.

Präsentation zur Session (Download, PDF).

Die Datenautobahn ist mit guten Vorsätzen gepflastert (Christian Janisch/Sarah Költzow)

In der Session werden Probleme beim Wandel zu einer offenen transparenten Verwaltung diskutiert. Probleme bei diesem Wandel wurden besonders in einer mangelnden Ausbildung des Verwaltungspersonals gesehen. Um Ausbildung kommt man nicht herum, auf ein Nachwachsen der jungen Generation kann man sich nicht (allein) verlassen. Insgesamt ergab die Diskussion, dass die Möglichkeiten zur Kontaktaufnahme von Bürgern und Verwaltung, die sich online bieten, auf jeden Fall genutzt werden sollten. Wie weit man dabei gehen kann bestimmen der Wille der Bürger und verfassungsrechtliche Schranken zur Teilnahme von Bürgern an Verwaltungsprozessen.

Beitrag von Christian Janisch/Sarah Költzow (Download, PDF).

Verfassungsprinzipien und Internet-Realität (Ole Wintermann)

Es muss ein klares E-Partizipationskonzept geben, das E-Partizipation der Verwaltungsrealität anpasst. Die Teilnehmer sehen Probleme bei der Umsetzung eines solchen Konzeptes im kulturellen Bereich, z. B. Einbindung von Bürgervorschlägen, und im politischen und rechtlichen Bereich. Ist der der Bürger als Berater oder Interessensvertreter repräsentativ?

Präsentation zur Session (Download, PDF).

Intelligente Wartung und Steuerung von Behördenimmobilien (Klaus Stocker)

Informations- und Kommunikationstechnologien sind auch in der Wartung und Steuerung öffentlicher Gebäude einsetzbar. In der Session wird ein Konzept vorgestellt, das zeigt, wie Energiezähler, Licht oder Heizung eines Hauses aus der Ferne steuerbar sind. Es werden Potenziale von Informations- und Kommunikationstechnologien in diesem Bereich diskutiert.

Verwaltung 2.0 verstehen (Birger Hartung)

In der Session werden Herausforderungen, Aktivitäten und Ziele einer Verwaltung 2.0 diskutiert. Neue Ansätze und erste Erfahrungen mit Verwaltung 2.0 stehen im Mittelpunkt.

E-Government-Plattformen und Recht (Jan Dirk Roggenkamp)

Die Session diskutiert einige Konfliktfelder, wie z. B. das Vergaberecht. Hier taucht u.a. das Problem auf, dass nur „entgeltliche“ Aufträge vergeben werden können, was dem Gedanken von Crowdsourcing widerspricht. Als weitere Konfliktfelder werden genannt, das nicht alle Bürger barrierefrei an Online-Beteiligungsverfahren teilnehmen können sowie die Klärung der Verantwortlichkeit für Inhalte von Internetplattformen sowie Haftungsfragen bei Verstößen.

Präsentation zur Session (Download, PDF).

Wikis im öffentlichen Sektor am Beispiel des CIA (Alexander Schellong)

Die CIA sah in der Nutzung eines internen Wikis die Möglichkeit, das Wissen einzelnen Mitarbeiter zentral zu sammeln. Natürlich ist ein Tool, das vielen Mitarbeitern die Möglichkeit gibt, über hierarchische und strukturelle Grenzen hinweg zu kommunizieren und zusammenzuarbeiten auch ein Experiment für eine Behörde.

Präsentation zur Session (Download, PDF)

Neighborhood Connected (David Bankston)

In der Session wird das Konzept einer vernetzten Bürgerschaft der „Neighborhood connected“ vorgestellt, das auch von der Obama-Administration genutzt wird. Die erste Stufe umfasst lediglich eine Bitte um Feedback beim Bürger, mit der sich eine Verwaltung bei Entscheidungen rückversichert. Die zweite Stufe umfasst eine Rolle des Bürgers als Berater, der die Verwaltung z. B. mit Informationen versorgt während in einer dritten Stufe die Bürger gemeinsam mit der Verwaltung mit diesen und anderen Informationen arbeiten. Eine vierte und fünfte Stufe integriert den Bürger z. B. über soziale Netzwerke in die Verwaltung – seine Leistung wird unverzichtbarer Teil der Verwaltung.

Präsentation zur Session (Download, PDF)

Möglichkeiten und Grenzen von E-Partizipation (Ingmar Redel)

Möglichkeiten werden in der Entwicklung einer direkteren Form der Demokratie, einer Entmachtung von Lobbygruppen und der Nutzung kollektiver Intelligenz gesehen. Als Grenzen werden fehlenden Verwertbarkeit von dezentral erzeugten Informationen, beschränkten Teilnehmerzahlen und fehlender Repräsentativität gesehen. Lösungen dieser Probleme wurden in der Session darin gesehen, dass mehr Diskussionsfreiheit und Transparenz automatisch zu besseren Ergebnissen und eine Beteiligung möglichst vieler gesellschaftlicher Gruppen zu mehr Legitimität führen könnte.

Präsentation zur Session (Download, PDF).

Gute Bürgerbeteiligung im Internet (Volker Vorwerk)

Wer eine Beteiligung von Bürgern an Verwaltungsentscheidungen erfolgreich gestalten will, braucht ein Konzept. Das Konzept muss unter anderem eine gerechte Behandlung aller Vorschläge garantieren und dennoch transparent und objektiv eine Priorisierung der Vorschläge vorsehen. Die Strukturierung eines Beteiligungskonzeptes ist letztlich der Dreh- und Angelpunkt für die Motivation der Bürger mitzumachen und damit entscheidend für den gesamten Erfolg des Projekts.

Präsentation zur Session (Download, PDF).

Konkrete E-Partizipation (Rolf Lührs/Bengt Feil)

An Hand von Beispielen zeigt die Session Einsatzfelder von Web2.0 auf. Es wird der Einsatz konkreter Tools diskutiert sowie der potenzielle Nutzen für Politik, Verwaltung und Bevölkerung.

Stammtisch 2.0

Auf Basis von Redestäben wird jedem Teilnehmer ein bestimmtes Kontingent an Zeit (30 Sekunden) gegeben, in dem er zu einem bestimmten Thema einen Vorschlag erbringen soll. Dadurch entsteht eine rege Gesprächsrunde.

Beitrag von Heiner Benking (Download, PDF)

Stammtisch 3.0 (Heiner Benking)

Das innovative (Offline-)Gesprächskonzept des Stammtisches 2.0 – Magic Roundtable -soll mit dem Stammtisch 3.0 in das Internet übertragen werden. Die Session diskutiert, wie das zu bewerkstelligen ist.

Beitrag von Heiner Benking (Download, PDF).

Bürgerhaushalt Köln – Verwaltungsnahe E-Partizipation (Oliver Märker)

Eine Beteiligung der Bürger an Entscheidungen der Verwaltung kann einen Konsens zwischen Bürgern und Verwaltung herstellen. Wie der Fall Köln zeigt können Bürger unter den richtigen Voraussetzungen motiviert werden Ideen einzubringen. Die Beteiligung ging dabei z.T. sogar bis in die operative Planung.

Kommunalverwaltung 2.0 – Bürgerbeteiligung und die Rolle von NPOs (Brigitte Reiser)

Nur durch Technologie kann man Government 2.0 nicht zum Erfolg führen – die Menschen müssen es mittragen. Deshalb ist es auch im Web 2.0 wichtig, Menschen zur Beteiligung zu aktivieren. Government 2.0 darf nicht nur auf das Verhältnis zwischen Bürger und Verwaltung bezogen sein. Es muss auch das Verhältnis unter den Bürgern gestärkt werden. Letzteres können Non-Profit-Organisationen leisten, die damit einen Teil zum Erfolg von Government 2.0 beitragen.

Präsentation zur Session (Link zu Slideshare)

E-Petitionen (Matthias Trenel/Barbara Lippa)

Die Petition ist ein traditionelles Instrument zur politischen Partizipation der Bürger. Mit Hilfe einer Petition können Bürger die politische Agenda beeinflussen, indem sie eine gewisse Anzahl von Unterstützern für ihre politische Initiative gewinnen. Die E-Petition setzt diese Möglichkeit in den Kontext des Internets. Das Internet macht die Petition zu einem sehr effektiven Instrument der Bürgerbeteiligung, weil es viele Leute erreichen kann, die mit wenig Aufwand zum Mitzeichner einer Petition werden können.

Präsentation zur Session (Download, PDF)

Innovation Communities für Bürger und Kommunen (Markus Rieger)

Grundsätzlich will der Ansatz das Wissen von Bürgern besser nutzen. Über Wettplattformen können Ideenwettbewerbe ausgetragen werden und die besten Ideen von interessierten Partnern aufgegriffen werden.

Präsentation zur Session (Download, PDF).

Vorstellung von Echo (Ingmar Redel)

Im Mittelpunkt der Session steht die Frage, ob durch Nutzung von Web 2.0 Technologien eine partizipative Demokratie geschaffen werden kann. Die Teilnehmer diskutieren, wie eine solche Demokratie auf lokaler, regionaler, nationaler und globaler Ebene aussehen kann.

Präsentation zur Session (Download, PDF)

216 Mrd. Euro – Sinn und Unsinn von Netzwerken für Beschaffer (Marco Junk/Martin Mündlein)

Der „Vergabeblog“ ist eine Informations- und Diskussionsplattform für die Schlüsselpersonen in einem Vergabeprozess: In der Verwaltung wird über den Blog eine Kommunikationsmöglichkeit zwischen den Beschaffungsverantwortlichen geschaffen – durch Informationsaustausch kann so Doppelarbeit vermieden werden. Durch ein Beschaffernetzwerk können sie sich zudem vernetzen, in Gruppen organisieren und so gezielt Informationen austauschen.

Präsentation zur Session (Download, PDF).

Ideenfabrik für den öffentlichen Sektor (Jörn von Lucke)

Eine Ideenfabrik im öffentlichen Sektor nutzt die Ideen der Bürger für die Behörde. Dabei nutzt sie auch die Methode des „Crowdsourcing“, einer Sammlung von Informationen und Ideen. So kann sie die Arbeitskraft, die außerhalb von Organisationen liegt, für sich nutzen. Der Kern der Ideenfabrik bildet eine Strukturierung dieses Inputs von außen, um ihn für die Verwaltung nutzbar zu machen. Ein Kerninstrument dafür ist eine Austragung von Wettbewerben, z. B. Ideen- oder Qualitätswettbewerbe.

Präsentationen zur Session:
1. Stadtwiki (Download, PDF)
2. Energie (Download, PDF)
3. Ideenfabrik (Download, PDF)

Augmented Citizen (Willi Schroll)

Bei „Augmented Reality“-Anwendungen laden Benutzer z. B. über ein Handy oder einen Laptop Informationen über einen Ort, an dem sie sich gerade befinden, auf eine Online-Plattform hoch. Dies können Informationen zu Touristenzielen sein, aber auch Warnhinweise zu einer Radarfalle. Andere Benutzer können diese Daten abrufen, indem sie das Kameraobjektiv ihres Handys auf den Gegenstand oder Ort richten, zu dem Informationen abgespeichert wurden. So entsteht ein großer Wissenspool, von dem auch die Verwaltung profitieren kann.

Citizen Wiki (Willi Schroll)

Ein Wiki verarbeitet Informationen radikal: Von der Community als wahr empfundene Informationen überleben, falsche Informationen werden gelöscht oder überschrieben. Umso mehr Menschen sich an einem Wiki beteiligen, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass das Ergebnis auf dem Wiki von hoher Qualität ist. Unter der Beteiligung vieler können sie das Wissen vieler aggregieren und können so als repräsentativer zentraler Wissenspool dienen, der als One-Stop-Shop der Verwaltung für Informationen genutzt werden kann.

Demokratie von morgen – Journal of Political Excellence (Jan Lachenmayer)

Insbesondere im Zeitalter moderner Informations- und Kommunikationstechnologien muss sich ein demokratisches System schneller weiterentwickeln. Um diesen Prozess zu unterstützen will das Journal of Political Excellence dazu beitragen, dass Ideen aus der Politikwissenschaft und der interessierten Öffentlichkeit direkter in das politische System eingehen. Dazu sollen Politikwissenschaftler und Entscheidungsträger über Videos und schriftliche Beiträge in direkten Kontakt zu von ihnen definierten Themen treten.

Beitrag von Heiner Benking (Download, PDF).

Strategien für Web 2.0 im öffentlichen Sektor (Andreas Huber, Jens Klessmann, Franz-Reinhard Habbel)

Ein zentrales soziales Netzwerk in der Verwaltung macht es grundsätzlich möglich, alle Mitglieder der öffentlichen Verwaltungen deutschlandweit zu vernetzen. Die Mitarbeiter können in den Netzwerken themenorientierte Gruppen bilden, in denen sie gemeinsame Probleme diskutieren. Die Bearbeitung von Aufgaben kann so organisations- und ebenenübergreifend gestaltet werden. Expertise aus verschiedenen Bereichen der Verwaltung kann zusammenfinden. Dies wäre ein erster Schritt zu einer themenorientierten, bürgernahen Verwaltung.

Präsentation zur Session (Download, PDF).

Visualisierung von Wirtschaftsdaten (Michael Kreil)

Verwaltungen veröffentlichen zwar heute schon Daten in großen Mengen. Bisher war es aber nicht möglich sie in einer Art und Weise zugänglich zu machen, die auch dem Durchschnittsbürger eine Interpretation der Daten ermöglicht. Mit Visualisierungstools im Internet können Daten ohne statistische und technische Vorkenntnisse kombiniert und visualisiert werden. Bürger werden so zu besser informierten Wählern – und vielleicht auch zu besseren Inputgebern für eine offene Verwaltung.

Transparenz in der Bildung (Olaf Schröder)

Über eine Internetplattform können sich Eltern gegenseitig Informationen über Bildungseinrichtungen bereitstellen. Diese Informationen stammen aus zwei Quellen: die Plattform veröffentlicht Informationen von Behörden und Eltern geben Informationen ein. Durch Bewertungen der Besucher entsteht ein Ranking, das z. B. den Vergleich verschiedener Schulen ermöglicht. Leider ist dies im Moment erst für private Bildungseinrichtungen möglich.

Präsentation zur Session (Download, PDF).

Radikale Transparenz (Philipp Müller/Alexander Schellong)

Eine radikal transparente Verwaltung ermöglicht es Bürgern an der Verwaltung teilzunehmen und in größerem Maße mit ihr zusammenzuarbeiten. Indem Bürger durch diese Zusammenarbeit der Verwaltung Aufgaben abnehmen, kann sich diese verkleinern und so Kosten einsparen. Gleichzeitig erhöht sich durch den direkten Einbezug in die Prozesse der Verwaltung die Legitimität der Verwaltung. Als Ergebnis kann die Verwaltung mehr und qualitativ hochwertigere Leistungen für die Bürger mit weniger Aufwand erbringen.

Open Law Making (Matthias Trenel)

Open Law Making bezieht sich nicht darauf, dass Bürger an Gesetzen mitschreiben: Sie sollen eine beratende Funktion für den Gesetzgeber erfüllen. Dies führt zu Transparenz im Gesetzgebungsprozess und reduziert so den Einfluss von Lobbygruppen. Im Moment werden solche Konsultationen hauptsächlich als Härtetests von neuen Gesetzen eingesetzt, um die Wirkung eines Gesetzentwurfs auf die öffentliche Meinung vor dem Eintritt des Gesetzes in den Gesetzgebungsprozess zu testen.

Präsentation zur Session (Link zu Slideshare).

Vorstellung von Wahl.de (Klaas Roggenkamp)

Wahl.de stellt alle Daten und Fakten über Politiker aller Parteien geordnet nach Wahlkreisen zur freien Verfügung. Langfristig soll die Plattform dazu ausgebaut werden, es dem Bürger zu ermöglichen einen kompletten Überblick über die politische Landschaft Deutschlands mit all seinen Akteuren zu ermöglichen. In dieser Phase sollen die Daten in einem standardisierten Format, über eine API, der breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.

Was man aus Twitter, Facebook, Blogs lernen kann (Sonja Schütz/Matthias Enzi)

Es wird eine Anwendung vorgestellt, die Daten aus verschiedenen (sozialen) Netzwerken extrahieren kann. Inwiefern die Anwendung eine Profilierung von einzelnen Menschen und Organisationen möglich macht ist in der Session Diskussionsthema. Nicht nur das Handeln von Organisationen und Politikern sondern auch das einzelner Bürger, die ihre Daten in sozialen Netzwerken einstellen, könnte so ausgewertet werden.

Das ARD-Webduell (Stephanie Jost)

Besonders im Wahlkampf konfrontieren sich Politiker oft gegenseitig mit Aussagen, die sie in der Vergangenheit angeblich getätigt haben. Mit der Anwendung der ARD können die Wähler nun selbst nachprüfen, ob das besagte Statement echt oder erfunden ist. Eine Datenbank ermöglicht den Vergleich von Politikerstatements zu bestimmten Themen. Die Basis bildet eine Technologie, die Videos nach bestimmten Aussagen durchsuchen kann.

 

Videos

Es wurde im Rahmen des Government 2.0 Camps Interviews mit wichtigen Teilnehmern und Organisatoren geführt.

Die Interviewpartner waren:

  • Jürgen Häfner, Landes-CIO, Leiter der Zentralstelle IT-Management, Multimedia, eGovernment und Verwaltungsmodernisierung Rheinland-Pfalz
  • Cornelius Everding, Chief Process Innovation Officer (CPIO), Ministerium des Innern Brandenburg
  • Renate Mitterhuber, Leiterin der Abteilung E-Government, Finanzbehörde Hamburg
  • Franz-Reinhard Habbel, Sprecher des Deutschen Städte- und Gemeindebundes.
  • Ralf Armbruster, CIO und Leiter des Kompetenzzentrums eGovernment der Landeshauptstadt Stuttgart
  • Prof. Dr. Manfred Mayer, Referatsleiter in der Bayerischen Staatskanzlei im Bereich “eGovernment”
  • Anke Domscheit, Government 2.0 Camp Initiatorin und Director Government Relations bei Microsoft Deutschland.

Interviews mit BarCamp Teilnehmern aus der Verwaltung

Jürgen Häfner


Cornelius Everding


Renate Mitthuber


Franz-Reinhard Habbel


Ralf Armbruster


Prof. Dr. Manfred Mayer