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Open Government Camp 2011

Eingereicht von auf 7. Juli 2011 – 15:52Kein Kommentar | 12.705 Aufrufe

Motivation

Das interaktive Internet ist zu einem der wichtigsten Treiber gesellschaftlicher Veränderungen geworden. Social Media und Web 2.0 haben ganz neue Formen der Kommunikation, Kollaboration und Partizipation – auch in Regierungs- und Verwaltungsalltag gebracht.

Einige „Pioniere“ haben bereits Erfahrungen mit Aktivitäten in sozialen Netzwerken, Online-Bürgerhaushalten, Service Apps oder Open Data Projekten gesammelt. Andere zögern noch, weil ihnen die richtige Idee fehlt oder zu viele Fragen für sie offen sind: Was kann ich tun? Was machen andere schon? Welche Ressourcen und Prozesse sind notwendig? Wie sag ich’s meinem Chef? Werden die Bürger das wirklich nutzen?

Um diese und andere Fragen zu klären, lädt das Government 2.0 Netzwerk Deutschland, unterstützt von Verwaltungen aus Bund und Ländern, NGOs, wissenschaftlichen Einrichtungen und Unternehmen, am 29. und 30. September 2011 zum “Open Government Camp 2011″ ein.

BarCamp

Wir organisieren unsere Netzwerkveranstaltung wieder in Form eines BarCamps, d.h. als Mitmachkonferenz, bei der jeder einen Workshop vorschlagen kann. Das Format BarCamp hat sich bereits in 2009 und 2010 bewährt. Mit jeweils ca. 400 Teilnehmern haben wir erfolgreich die Brücke zwischen Verwaltung bzw. Government und Gesellschaft geschlagen.  Wir wollen daher auch in diesem Jahr mit dem Camp eine Plattform bieten, um Akteure zu vernetzen, erfolgreiche Praxisbeispiele aus dem In- und Ausland zu präsentieren, Möglichkeiten der Umsetzung zu diskutieren und konkrete Projekte anzustoßen.

Das Open Government Camp ist eine Plattform für Experten und Laien, für Geeks und für Analoge, für alle, die Lust haben mit uns gemeinsam Politik und Verwaltung moderner, interaktiver und transparenter zu machen. Auf der Konferenz sollen Praktiker und Theoretiker, Enthusiasten und Skeptiker, Fachleute und Interessierte aus Verwaltung, Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft zusammengebracht und zum Ideen- und Erfahrungsaustausch über Open Data, Beteiligung und Zusammenarbeit angeregt werden.

 

Programm

Wir beginnen am Abend des 29. September 2011 mit einem Vorabend Networking Event. Hier können sich die Teilnehmer in gemütlicher Atmosphäre kennenlernen und schon mal warm diskutieren. Wir laden dazu ab 18.30 Uhr  in die Bayerische Vertretung in Berlin ein. Passend zur Location starten wir mit einem “Stammtischgespräch” zum Thema “Von Government 2.0 zu Open Government”.  Es wird ein Panel geben, das untereinander und auch mit allen Teilnehmern diskutiuert: die Netzpolitiker und Mitglieder des Bundestages Dorothee Bär und Konstantin von Notz, der Vorsitzende des IT-Planungsrats und Amtschef des Innenministeriums Baden-Württemberg Herbert Zinell, der im Land Bremen für Neue Medien zuständige Referatsleiter Martin Hagen sowie der Unternehmer Oliver Kühn (skobbler).

Am 30. September 2011 gibts dann das klassiche BarCamp, mit Sessionplanning und so weiter. Der Tag beginnt mit einer Keynote von Birgitta Jonsdottir, Mitglied des Isländischen Parlamentes und Aktivistin für die Icelandic Modern Media Initiative (IMMI) zur Schaffung eines Freihafens für Informationen. Beim anschließenden Sessionplanning können alle Teilnehmer selbst Sessions /  Workshops vorschlagen, zu allen Themen, die sie selbst gern diskutieren möchten – allerdings nur mit Bezug zu Open Government. Dabei kann es z. B. um die Nutzung des interaktiven Webs zur Modernisierung von Prozessen, Services, Kommunikation und um neue Formen der Zusammenarbeit von Gesellschaft, Politik und Verwaltung gehen.

 

Motto: Von Government 2.0 zu Open Government

Nach den erfolgreichen Camps in 2009 und 2010 findet die Konferenz bereits zum dritten Mal statt. Während wir in den letzten beiden Jahren den Einsatz von Werkzeugen des Web 2.0 in den Fokus gestellt haben, ändert sich in diesem Jahr der Blickwinkel. Neben den technischen und methodischen Fragen sollen vor allem die politischen und gesellschaftlichen Aspekte des offenen Regierungshandelns stärker in den Vordergrund treten: Durch mehr Transparenz und Zusammenwirken kann das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger in staatliche Institutionen gestärkt und die Servicequalität erhöht werden. Vielfältige Interaktionsmöglichkeiten beschleunigen den Dialog und erlauben die Einbindung unterschiedlichster Akteure innerhalb und zwischen den Verwaltungen, aber auch im Außenverhältnis. Social Media erweitern die etablierten Mechanismen des gesellschaftlichen und politischen Diskurses. Alle diese Potenziale können jedoch nur umgesetzt werden, wenn in Verwaltung und Politik ein Kulturwandel einsetzt – hin zu mehr Offenheit und Transparenz.

Diese Entwicklungen haben das Government 2.0 Netzwerk veranlasst, auch den Namen des Camps zu ändern: Statt Government 2.0 Camp heißt es ab 2011 Open Government Camp.

Locations

29. September 2011: 18:30 Uhr in der Bayerischen Vertretung, Behrenstraße 21/22, 10117 Berlin

30. September 2011: 9 bis 17 Uhr in der Bertelsmann Stiftung, Unter den Linden 1, 10117 Berlin

 

Organisationsteam

Das Open Government Camp wird ehrenamtlich von Enthusiasten organisiert, die aus ganz unterschiedlichen Bereichen kommen – aus Unternehmen, aus Nichtregierungsorganisationen, aus Verwaltungen, aus Verbänden und aus wissenschaftlichen Einrichtungen. Uns allen gemeinsam ist die Überzeugung, dass die Nutzung von Web 2.0  im öffentlichen  Sektor nicht nur zeitgemäß sondern auch zukunftsweisend ist.

Das Government 2.0 Netzwerk Deutschland e.V. ist Träger des Camps.  Es steht allen Interessierten frei, sich (nach eigenem Ermessen) an der Organisation und Gestaltung des Camps zu beteiligen. Das Organisationteam für das Camp ist offen und in keiner Weise an ein Engagement für das Netzwerk geknüpft.

 

Flyer zum Open Government Camp 2011

Download Flyer

 

Kontakt

Twitter: @gov20de
Facebook: government 2.0 netzwerk deutschland
E-Mail: mail(aet)gov20(dot)de