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Nationaler Aktionsplan Open Data: Bericht vom Meilenstein-Workshop

1. Februar 2015 – 13:31 | Kein Kommentar | 10.930 Aufrufe

Die Bundesregierung hat im Juni 2013 die Open Data Charta der G8 unterzeichnet und sich damit zu konkreten Handlungsschritten verpflichtet. Mit einiger Verspätung wurde nun ein Aktionsplan Open Data unter Federführung des BMI entworfen, der diese …

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Open Data Online-Umfrage: Berliner, welche Daten wollt ihr?


Die Stadt Berlin hat heute eine Online-Umfrage zu „Daten der öffentlichen Hand“ gestatet. Mit der Umfrage sollen die Wünsche und Präferenzen der Berlinerinnen, Berliner und Gäste für den Aufbau eines Open Data Katalogs der Stadt Berlin abgefragt werden.

Die Umfrage bietet konkrete Daten und Informationen aus 20 verschiedenen Themenbereichen zur Auswahl an:

1. Umweltdaten (Feinstaub, CO2, Pollen)
2. Märkte (Wochen-, Floh-, Weihnachtsmärkte)
3. Events (Straßenfeste, Konzerte, Lange Nacht der …, Sportereignisse)
4. Entsorgung (Termin in meiner Straße, Recyclinghöfe, Containerstandorte, Sondermüll)
5. Infrastruktur (Radwege, Toiletten, Briefkästen, Geldautomaten, Telefone)
6. Verkehr (Baustellen, Staus, Sperrungen)
7. Nahverkehr (Verspätungen, Zugausfälle, Sonderfahrten)
8. Öffnungszeiten (Bibliotheken, Museen, Ausstellungen)
9. Verwaltung (Formulare, Zuständigkeiten, Ämter, Öffnungszeiten)
10. Verbraucherberatung, Schuldnerberatung
11. Familie (Elterngeld, Kindertagesstätten, Kindergärten)
12. Bildung (Schulen, Volkshochschulen, Hochschulen und Unis)
13. Wohnen (Wohngeld, Mietspiegel, Immobilien, Grundstückspreise)
14. Gesundheit (Krankenhäuser, Apotheken, Notdienst, Spezialisten, Beratungsstellen, Blutspende)
15. Haustiere (Tierärzte, Tierheim, Tierpflege)
16. Kontrolle (Badegewässer, Lebensmittel, Gaststätten, Preise)
17. Recht (Gesetze, Vorschriften, Beratung, Schlichter, Gutachter)
18. Polizeiticker (aktuelle Vorfälle, Fahndung, Kriminalitätsatlas)
19. Stadtplanung (Flächennutzungsplan, Bauvorhaben, Verkehr, Flughäfen)
20. Bevölkerung (Zahl, regionale Verteilung, Demografie, Kaufkraft, Beschäftigung/Arbeitslosigkeit, Kinder)

Noch bis zum 31. Oktober kann darüber abgestimmt werden, welche Daten und Informationen vorrangig offen ins Internet gestellt werden sollen.

Diese Online-Umfrage ist Teil der Vorbereitungen der Stadt Berlin für die Bereitstellung offener Daten. Die Liste mit den 20 Themenbereichen ist bereits ein erstes Zwischenergebnis dieses Engagements. Dabei wurde über alle Berliner Verwaltungsbereiche hinweg eine Bestandsaufnahme vorgenommen (welche Daten / Informationen gibt es und was wäre ggf. für ein Open Data Portal geeignet).

Eingereicht von auf 24. September 2010Ein Kommentar | 4.330 Aufrufe

Ein Kommentar »

  • Danke für den Post!

    Gruß an meine Stadt Berlin!
    Was soll das jetzt?
    Sind wir im Kindergarten oder gar in der Irrenanstalt angekommen?
    Soll ich jetzt dankbar sein, für diese unnütze Befragung?

    Etwas Ordnung soll im System vorhanden sein.
    Aber bitte nicht, per einer fragwürdigen Meinungsbild-Einholung von einem imaginären Einwohner-Teil, die für diese Nichtrepräsentativen relevante Daten, als die von Berlins Bürgern bestellten ansehen.

    Habe hier mal ganz unvorbereitet auch ein paar interessante Datenquellen:
    Landesrechnungshof in Ist-Zeit;
    Pressestellen der Senatorinnen und Ämter, direkt im zB: Twitter;
    Bei öffentlichen Einrichtungen/Gebäuden/Straßen: zügige Bau-Planungs-Hinweise, Ausschreibungen, Vergaben, Planungsfirmen, Baufirmen, Kosten der Vorplanung, Projekt-Gesamt-Übersicht und Vergleichskosten: in Deutschland, Europa und ww!
    Bei öffentlichen Einrichtungen/Gebäuden/Straßen: Neuplanungen, kurzfristige Ausfälle und (Wieder-)Inbetriebnahmen können ständig veröffentlicht werden!!!

    Klar, muss nicht für jedes privates Wall-Toiletten-Häuschen ein Twitterer dafür sorgen, dass die Bedürftigen rechtzeitig vorplanen können, um nicht an den nächsten Baum pinkeln zu müssen.

    Es gibt doch schon das Gesetz(?), dass die Veröffentlichung aller Daten erlaubt, welche nicht: die Privatsphäre, die Innere- bzw Äußere-Sicherheit gefährden oder Vertragswidrig währen.
    Wobei ich diesem Schwammigen Text widersprechen muss!
    Es muss ganz deutlich und klar – mit Beispielen verziert – festgelegt werden, inwiefern ab welcher Privatheit die Privatsphäre beginnt!!
    Ebenso, ab welcherlei Begebenheit die Sicherheit vorrangig ist – wird doch zu häufig missbraucht.
    Die Gefahr einer Vertragswidrigkeit darf nicht die Volksvertreter, R.A. und R.A. von Bürgerinitiativen von Akten-Einsichtnahmen ausschließen – sonst sind wir eine billige Diktatur!
    Wasserverträge.
    Die Polizei darf nicht das prinzipiell stärkste Amt sein – ist sie es schon, durch die Doppel-Bezirklichkeit muss dies rückgängig gemacht werden!

    Ich will auch wissen wie viele Berlinerinnen von ihrer Familie oder Agentur förmlich gekidnappt wurden (ausschließlich kontrollierte Kontakte, Aufenthaltsorte und Abschirmung vor Personen welche der Familie oder Agentur nicht in’s Konzept passen) – zumindest als anonymisierte Statistik!
    Oder haben Künstler, Spezialfamilienangehörige, Regional-Politiker und -Beamte, sowie Promies keine Freiheitsrechte?

    Abschließende Frage:
    weshalb wird jetzt von den Gegnern des Ausbaues der Stadtautobahn A100 das Planungsgeld herausgegeben?
    An wen?
    Wollen diese Gegner damit sichergehen, dass sie nächstes Jahr wiedergewählt werden?
    Ich fühle mich erpresst. Könnte es sein, dass es sich um Vetternwirtschaft handelt und die Planungsfirma verwandt, verschwägert oder den roten Regierenden gefährlich nahe steht?

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