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Nationaler Aktionsplan Open Data: Bericht vom Meilenstein-Workshop

1. Februar 2015 – 13:31 | Kein Kommentar | 12.365 Aufrufe

Die Bundesregierung hat im Juni 2013 die Open Data Charta der G8 unterzeichnet und sich damit zu konkreten Handlungsschritten verpflichtet. Mit einiger Verspätung wurde nun ein Aktionsplan Open Data unter Federführung des BMI entworfen, der diese …

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Februar 2015: Das Government 2.0 Netzwerk auf der Social Media Week Hamburg


SMWhamburg2015_IMG_700x700Open Data im Allgemeinen (und in der Schule!), das Hamburger Transparenzportal im Besonderen, Datenjournalismus, Engagement im Netz und die Chancen und Grenzen von Online-Partizipation – das sind in diesem Jahr die Themen, mit denen sich das Government 2.0 Netzwerk Deutschland e.V. erneut bei der Social Media Week Hamburg einmischen wird. Im dritten Jahr gestalten wir nun diverse Sessions rund um unser großes Thema „Open Government“ – und seinen Facetten Transparenz, Partizipation und Zusammenarbeit.

Am 23. und 24. Februar 2015 wird das Government 2.0 Netzwerk diese Themen in drei Sessions vertiefen.

Open Data @ Schule

Am 23.2.2015 geht es los mit der Session „Lernen? Her mit den Daten! Schule 2.0 – Open Data im Unterricht – ein Beispiel aus der Praxis in Moers“. Daten sind Informationen – und aus Informationen entsteht Wissen. Wissen auch für die Schule? Noch sind Open Data-Portale wie das Hamburger Transparenzportal als Recherchequelle im Schuluntericht die Ausnahme.

Doch in der Stadt Moers, die zu den ersten Städten Deutschland gehört, die ein Open Data-Portal eingeführt haben, tut sich etwas: Dort hat die Stadtverwaltung mit dem Gymnasium Adolfinum und der Hochschule Rhein-Waal das Projekt „Open Data und Schule“ gestartet. Seit Frühjahr 2014 sind in einer 9., 11. und 12. Klasse in den Fächern Politik / Wirtschaft sowie Sozialwissenschaften offene Daten im Einsatz. Ziel ist es, ein Vorgehensmodell für den Einsatz offener Daten im Unterricht zu veröffentlichen, das auch auf andere Schulen übertragbar ist.

Welche Erfahrungen hat Moers mit offenen Daten in der Schule gemacht? Und könnten offene Daten im Schulunterricht auch für Hamburg eine Option sein? Das diskutieren wir mit Claus Arndt aus Moers. Er ist Referent des Bürgermeisters für E-Government und Neue Medien und u.a. zuständig für den Web-Auftritt, Social Media und das Open Data-Portal der Stadt.

Gebrauchsanweisung für Open Data

Weiter geht es am 24.2.2015 mit einer „Gebrauchsanweisung für Open Data“. Wenn man in Hamburg über die Öffnung von Staat und Verwaltung spricht, kommt man natürlich nicht am Transparenzportal vorbei, das im September 2014 an den Start gegangen ist. Hier finden Interessierte Tausende von Dokumenten und Daten aus Politik und Verwaltung. Das Portal ist eine wichtige Recherquelle, nicht nur für Journalisten, sondern auch für engagierte Bürgerinnen und Bürger oder Vereine, die zu Themen arbeiten, welche ihnen auf den Nägeln brennen.

Doch wie funktioniert ein Open Data-Portal wie Transparenzportal Hamburg, oder das übergreifende Datenportal GovData – ein Datenportal, in dem Interessierte Daten aus verschiedenen Verwaltungen Deutschlands – Bund, Länder, Kommunen – finden? Wie entstehen aus den darin enthaltenen Informationen weiterverwertbares Wissen und Geschichten? Darüber sprechen wir mit dem Datenjournalisten Martin Virtel, OpenDataCity, Christian Heise von der Open Knowledge Foundation e.V. sowie Christian Horn von der Geschäfts- und Koordinierungsstelle GovData.

„Digitale Bürger“ und Partizipation

Daten sind Informationen, aus Informationen entsteht Wissen. Informationen und Wissen wiederum sind eine zentrale Zutat für Beteiligungsverfahren. In einer letzten Session beleuchten wir politische Beteiligung im Internet – mit den Fragestellungen: Was funktioniert bei Online-Partizipation? Wird sie von den Politikern überhaupt wahrgenommen? Und wie gehen zivilgesellschaftliche Organisationen mit den vielen Möglichkeiten der Online-Kampagnen um? Wer beteiligt sich? Wie lassen sich Menschen online mobilisieren?

Wir diskutieren das Beteiligungpotenzial der „digitalen Bürger“ und Chancen und Grenzen der Online-Partizipation gemeinsam mit Volker Gaßner, Teamleiter Presse, Recherche und Neue Medien Redaktionsleitung, Greenpeace Deutschland, sowie Dr. Kathrin Voss, Politikwissenschaftlerin und freiberufliche Kommunikationsberaterin.

Interesse an den Sessions? Es gibt noch freie Plätze! Anmelden kann man sich über die Webseite der #smwhh: http://socialmediaweek.org/hamburg/

Eingereicht von auf 1. Februar 2015Ein Kommentar | 7.810 Aufrufe

Ein Kommentar »

  • Jürgen Treßel sagt:

    Open Data ist eine große Chance für mehr Demokratie in Deutschland. Ich finde es gut dass unsere heranwachsende Jugend mittels diesem Portal mit der Politik und dem Zeitgeschehen Direkt und fast Zeitnah auseinandersetzen kann und dadurch in den Familien und in Ihrem Umfeld durch klare Meinungsäuserung direkten Einfluss erlangt. Ich bin dafür das dieser Unterricht in allen Schulen stattfindet.

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