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Nationaler Aktionsplan Open Data: Bericht vom Meilenstein-Workshop

1. Februar 2015 – 13:31 | Kein Kommentar | 12.365 Aufrufe

Die Bundesregierung hat im Juni 2013 die Open Data Charta der G8 unterzeichnet und sich damit zu konkreten Handlungsschritten verpflichtet. Mit einiger Verspätung wurde nun ein Aktionsplan Open Data unter Federführung des BMI entworfen, der diese …

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Facebook und Co. in der Behörde


Christina und ich haben Anfang des Jahres einen kurzen Artikel zu sozialen Netzwerken in der öffentlichen Verwaltung in der gedruckten Ausgabe der Kommune21 veröffentlicht. Die Januar-Ausgabe hatte den Schwerpunkt „Web 2.0 im öffentlichen Sektor“ (Inhaltsverzeichnis als PDF). Anke hat den Einführungsartikel der Schwerpunktausgabe geschrieben. Unseren Artikel zu sozialen Netzwerken fasse ich hier kurz zusammen.

Die Potentiale, die soziale Netzwerke für die öffentliche Verwaltung bergen, sind bisher nur ansatzweise erschlossen. Behörden und Gebietskörperschaften können sie zur Unterstützung der internen Kommunikation einsetzen, um so einen einfacheren Informationsfluss zu erreichen. In der externen Kommunikation erlauben Online-Netzwerke eine niedrigschwellige Interaktion und Einbeziehung der Bürgerinnen und Bürger.

Um soziale Netzwerke einzusetzen, stehen unterschiedliche Optionen zur Verfügung.  Mit der Nutzung populärer Plattformen wie Facebook, MeinVZ oder Xing können Verwaltungseinrichtungen vergleichsweise unkompliziert dort „vor Ort“ sein, wo sich immer mehr der Bürger und Mitarbeiter bewegen. Sogenannte Meta-Plattformen wie zum Beispiel Mixxt, Ning oder Six Groups erlauben es Jedermann mit wenigen Mausklicks eigene Netzwerke zu starten. In den USA wurde ein solches Netzwerk (Govloop.com) mit der Zielgruppe VerwaltungsmitarbeiterInnen auf diese Art und Weise ins Leben gerufen. Für besondere Anforderungen können auch entsprechende Lösungen eingekauft oder vorhandene Open-Source-Löungen fortentwickelt werden. Dies hat beispielsweise die Local Government Association in Großbritannien für ihre Mitglieder mit der „Communities of practice“-Plattform getan.

Bei der Auswahl einer geeigneten Lösung sind neben technischen auch rechtliche, kulturelle und organisatorische Aspekte zu beachten. Eine Fragen, die man sich in diesem Zusammenhang stellen sollte: Wie können Personengruppen mit geringen Interneterfahrungen einbezogen werden? Was bedeutet die stärkere Einbeziehung von Bürgerinnen und Bürgern für die traditionelle Expertenrolle der Verwaltung? Wie gehen flache Netzwerke mit traditionellen Weisungshierarchien einher? Wie können die Organisationskulturen öffentlicher Einrichtungen mit den sozialen Regeln von Online-Netzwerken in Einklang gebracht werden?

Eingereicht von auf 20. Februar 2010Kein Kommentar | 3.692 Aufrufe

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