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Nationaler Aktionsplan Open Data: Bericht vom Meilenstein-Workshop

1. Februar 2015 – 13:31 | Kein Kommentar | 12.365 Aufrufe

Die Bundesregierung hat im Juni 2013 die Open Data Charta der G8 unterzeichnet und sich damit zu konkreten Handlungsschritten verpflichtet. Mit einiger Verspätung wurde nun ein Aktionsplan Open Data unter Federführung des BMI entworfen, der diese …

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Die Bar-Camp- Sessions am 30. September: Ein Überblick


Nach einer Keynote von Birgitta Jonsdottir starten wir am 30. September 2011 das BarCamp wie gewohnt mit einem gemeinsamen Sessionplanning. Hierbei können alle Teilnehmer selbst Sessions / Workshops vorschlagen, zu allen Open Government -Themen, die sie selbst diskutieren möchten. Die Vorschläge können auch schon vorab über dieses Google-Doc eingereicht werden. Bis zum 7. September  haben uns auf diesem Weg über 30 Sessionsvorschläge erreicht, die unten kurz vorgestellt werden.

Erfahrene Bar-Camper wissen, dass die Abstimmung vor Ort entscheidet, ob und wie lange eine Session stattfindet: Die Teilnehmer, die eine Session leiten möchten, stellen das Thema und sich in einer Einführungsrunde kurz vor. Anschließend wird per Handzeichen ermittelt, wie viele Interessenten es für die Session gibt. Die Sessions werden nach der Einführungsrunde je nach Interessentenzahl geplant und einem passenden Raum zugewiesen. Es laufen immer so viele Sessions gleichzeitig wie uns Räume zur Verfügung stehen.

Genauso wie engagierte Sessionanbieter sind aber auch enthusiastische Teilnehmer gefragt. Das heißt: Jeder ist herzlich eingeladen, die Session zu dokumentieren, zu bloggen, zu twittern, zu flickrn,….

Die bisher eingereichten Bar-Camp- Sessions:

Projektvorstellungen:

Open Bank Project: Die europaweite Initiative Open Bank Project will Finanztransaktionen öffnen und so die Transparenz im Bankwesen zu erhöhen: http://openbankproject.com/. Angeboten von Simon Redfern.

Social Media in der öffentlichen Verwaltung: wie man diese beide Welten vorteilhaft zusammenbringt zeigt ein Hamburger Leitfaden mit konkrete Lösungen. Angeboten von Renate Mitterhuber, Leiterin E-Government- und IT-Strategie, Hamburg.

Kommunale Heransgehensweisen an Open Data – Boddy, Mogdy, Bremen und API.Leipzig: Gemeinsamkeiten, Unterschiede und good practice. Angeboten von Jens Klessmann, Fraunhofer FOKUS, gemeinsam mit Vertretern aus Bremen, Berlin, Leipzig und München.

Benchmarking Goverment 2.0: eines EU Pilot zum Messen von Gov 2.0 Aktivitäten der Mitgliedsstaaten. Angeboten von Dr. Alexander Schellong, Capgemini.

Visualisierungsworkshop für open data (in englischer Sprache): methods and tools to self-made visualisations of open data. Angeboten von Miska Knapek, www.weloveopendata.org.

Frankfurt Gestalten: Ein lokaler Seismograph für die Nachbarschaft. Erfahrungen nach eineinhalbjähriger Laufzeit. Angeboten von Christian Kreutz (Open Knowledge Foundation Deutschland).

eOpinio: Eine zentrale Anlaufstelle zur professionellen Bürgerbeteiligung. Angeboten von Sascha Wagner + Vertreter aus der Kommune.

bePart: Mobile e-Partizipation zur Stadtentwicklung (App für Bürgerbeteiligung im Stadtplanungsprozess). Angeboten von Lukas Niemeier, Jannik Streek.

 Transparentes Anliegenmanagement: Projektbeispiele und Anwendungsmöglichkeiten. Angeboten von Holger Kreis, Kai Brauer.

Open Data in Practice: Vorstellung und gemeinsame Bewertung der bereits existierende Open Data Projekte in Deutschland. Die Ergebnisse der Session fließen über die AG3 in den IT-Gipfel-Prozess ein. Angeboten von Maik Farthmann.

youthpart – ePartizipation Jugendlicher: Jugendliche werden als besondere Adressaten von eGovernment- und Opendata-Angeboten nur ausnahmsweise berücksichtigt. Dabei brauchen sie einen besonderen Zugang um Beteiligung zu lernen. Das ist das Anliegen des Projektes youthpart.eu. Angeboten von Jürgen Ertelt, ijab.de.

Anliegenmanagement in Deutschland: Kommunale Beschwerdemanagementsysteme in Deutschland und Praxiserfahrung und Learnings aus dem mehrmonatigen Betrieb des bundesweiten mobilen Anliegenmanagementsystem www.MängelMelder.de. Angeboten von Robert Lokaiczyk, „wer|denkt|was“.

Ein Bild sagt mehr als 1000 Excelzeilen-Data Visualisierung – global Best Practices: Wie kann man die maschinenlesbaren Daten aus der Hand der öffentlichen Verwaltung so visualisieren, dass Aussagen einfach verständlich werden? Visualisierungsbeispiele aus dem Open Data Challenge Wettbewerb der EU und weitere Beispiele. Angeboten von Anke Domscheit-Berg.

 Community Public Partnerships: Einführung, Abgrenzung, Beispiele, Besonderheiten und Herausforderungen. Angeboten von Anke Domscheit-Berg.

 

Diskussionen:

Partizipation statt Konfrontation – Einstieg in die elektronische Bürgerbeteiligung leicht gemacht: Kann man dem Phänomen Wutbürger mittels Bürgerbeteiligung begegnen? Angeboten von Michael Fritsch, Leiter e-Participation Competence Center, T-Systems Multimedia Solutions.

Open Data Portal der EU Kommission & Agenturen: Gemeinsame Überlegungen welche Daten der EU Kommission und der diversen Agenturen priorisiert im geplanten Open Data Portal der EU veröffentlicht werden sollten. Angeboten von Dr. Alexander Schellong, Capgemini.

Offenes Regieren – Anmerkungen zum Begriff Open Government: Debatte um Open Government als Konzept: „Wie verändert sich unser Bild vom Staat?“ und weitere Fragen. Angeboten von Dr. Maik Bohne, IFOK.

Der unterschätzte Erfolg von Liquid Democracy: Ergebnisse einer sechsmonatigen Untersuchung zu Liquid Democracy als Grundlage basisdemokratischer Abstimmungsmöglichkeiten. Angeboten von Sebastian Jabbusch.

Thesen und Projektideen aus der Ohu (Maori fuer Arbeitsgruppe): Open Government des Co:llaboratory. Angeboten von Julius van de Laar, Sebastian Haselbeck, Maik Bohne, Ole Wintermann u.a.

Open Government – Beurteilung aus Bürgersicht: Wie kann Open Gov gesellschaftliche Herausforderungen bewältigen helfen? Angeboten von Ole Wintermann (Bertelsmann Stiftung) u.a.

OpenData-Diskussion: Gläserner Staat statt Gläsernem Bürger – braucht Open Government zum Durchbruch ein neues Grundverständnis? Open Data ist wenig wert, wenn hinter den Kulissen weiterhin Emails ausgedruckt werden und von „der Bürger vs. die Verwaltung“ ausgegangen wird. Angeboten von Sebastian Haselbeck

The right to re-use: Wie „offen“ sind Verwaltungsdaten in Deutschland? Ohne offene Lizenzen keine Apps: Lizenz- und Preismodelle in Deutschland. Angeboten von Daniel Dietrich, Open Knowledge Foundation.

Open Budget und Open Budget Data – Öffnung des Haushaltswesens: Ansatzpunkte für eine Öffnung des Haushaltswesens, frei zugängliche Haushaltsdaten und eine stärkere Einbindung der Bevölkerung bestehen. Angeboten von Jörn von Lucke.

E-Partizipation & Open Data in der räumlichen Planung: Möglichkeiten, die Bürgerschaft aktiv in die Planung einbeziehen werden anhand konkreter Beispiele diskutiert. Angeboten von Rolf Lührs, DEMOS Gesellschaft für E-Partizipation; Dorothee Rütschle TuTech Innovation GmbH, N.N.

Semantic Technologies und Open Data: Apache Stanbol . Angeboten von Andreas Kuckartz, Quinscape GmbH.

Federated Social Web und Föderierte Identitäten: Angeboten von Andreas Kuckartz, Quinscape GmbH.

Studien:

Social Media Guidelines im Vergleich: Ergebnisse einer vergleichenden Betrachtung von social media guidelines und einer Befragung von Verwaltungsmitarbeitern. Angeboten von Jens Klessmann, Fraunhofer FOKUS.

 Vorstellung des eGovernment Monitor 2011: Wie denken eigentlich die Bürger über E- und O-Gov „: Aktuelle Untersuchungsergebnisse und Maßnahmen zur Entwicklung attraktiver Angebote und Plattformen. Angeboten von Philipp Müller, csc, Malthe Wolf, TNS Infratest.

Diskutieren mit Ergebnis – Können sich tausende Bürger auf politische Aussagen einigen?: Die Ergebnisse des Bürgerforum 2011 http://www.buergerforum2011.de belegen, dass eine konstruktive politische Arbeit auch mit tausenden von Mitwirkenden möglich ist. Angeboten von Hans Hagedorn, DEMOS Gesellschaft für E-Partizipation und Anna Wohlfarth, Bertelsmann Stiftung.

Ist die Liste unvollständig? DAS Thema schlechthin fehlt noch?

Da hilft nur Eines: Selber eine Session anbieten! Melden kann sich gerne jeder, der ein Projekt vorstellen oder ein Thema diskutieren möchte. Dazu einfach am 30. September vor Ort beim Sessionplanning melden oder vorab anmelden mit diesem Google-Doc.

 

 

Eingereicht von auf 7. September 2011Kein Kommentar | 7.508 Aufrufe

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