Feature »

Nationaler Aktionsplan Open Data: Bericht vom Meilenstein-Workshop

1. Februar 2015 – 13:31 | Kein Kommentar | 12.259 Aufrufe

Die Bundesregierung hat im Juni 2013 die Open Data Charta der G8 unterzeichnet und sich damit zu konkreten Handlungsschritten verpflichtet. Mit einiger Verspätung wurde nun ein Aktionsplan Open Data unter Federführung des BMI entworfen, der diese …

Weiterlesen »
Interviews

Interviews mit Protagonisten aus den Bereichen Open Government, Open Data, Transparenz, Partizipation, Verwaltungsmodernisierung…

Gastbeiträge

Gastbeiträge von Autoren aus der Verwaltung, Wissenschaft, Wirtschaft und Community

Debatte

Kontroverses und Aktuelles – Debattenbeiträge zu den Themen Open Government, Open Data, Transparenz und Partizipation

Veranstaltungen

Terminhinweise zu und Berichte von Veranstaltungen, Kongressen, Hackdays, BarCamps…

Praxis

Bürgerhaushalte, Konsultationen oder Datenvisualisierung – gute Beispiele zeigen, wie es funktionieren kann

Start » News, Praxis

Datenquellen in Berlin – für Apps4Berlin


Hier werden wir kontinuierlich Links eintragen, unter denen man Daten aus Berlin finden kann. Diese Daten können dann für die Entwicklung von Apps verwendet werden. Aktuell läuft noch bis 30.11.2010 der Wettbewerb Apps 4 Berlin (wir haben berichtet).

Umfangreiche Geo- und Sozialdaten sind verfügbar

Eine reiche Quelle ist das Geoportal der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung FIS Broker, hier finden sich umfangreiche Statistiken zu verschiedenen Themenbereichen, von Verkehr bis Umwelt. Wir haben nicht alle Links geprüft! – dafür sind es auch viel zu viele. Bei den getesteten Links konnte man ohne weitere Vorraussetzungen Kartendaten öffnen. Hinweise zur Download- und Weiterverarbeitungsfähigkeit nehmen wir gern auf.

Das Geodatenportal enthält u.a. folgende Daten (und noch viel mehr):

  • Basiskarten und Luftbilder (auch Verwaltungsgrenzen, Postleitzahlen, Gemarkungsgrenzen, Prognosen)
  • historische Karten (ab 1650)
  • soziale Stadtentwicklung (Arbeitslose, Ausländer/Migranten, Bildung, Sozialleistungsempfänger, Kinder/Jugendliche, Senioren, Ab-/Zuwanderung)
  • Natur, Grün, Wasser, Boden (Kriegsgräber, Friedhöfe, Grünanlagen, Gewässer, Bodenbelastungskataster, Schutzgebiete, Kleingärten, Spielplätze, Wasserschutzgebiete, u.v.m.)
  • Planen, Bauen, Denkmäler (Genehmigungsbehörden, Baulücken, Denkmalkarten, Baunutzungspläne, Bodenrichtwerte, Katasterämter, Konjunkturpaket 2, Biotop und Artenschutz, Landschaftsplanverfahren, Stadtenwicklungspläne für Abwasser/Gasversorgung/Regenwasser u.a., Geschosszahlen, 3D Stadtmodell u.v.m.)
  • Umweltatlas (Kanalisationen, naturräumliche Eigenarten des Bodens, Biotoptypen, Bodenarten, Brennstoffeinsatz von Kraftwerken, Flurabstand von Grundwasser, Geländehöhen, Grün- und Freiflächenbestände, Grundwassergüte hinsichtlich verschiedenster Schadstoffe wie Ammonium, Chlor, Sulfat u.a., Humusmenge von Böden, Klimamodelle, Entwicklung der Luftqualität, Nährstoffversorgung der Böden, ph-Werte im Boden, Schienenverkehrslärm, stadtklimatische Zonen, Solare Flächenpotenziale, strategische Lärmkarten, Verkehrsmengen, Versorgungsbereiche für verschiedene Arten Gebäudewärme wie Heizöl/Gas/Kohle,
  • Verkehr (Bundesfernstrassen, Fahrradverkehrspläne, Radwege, Tempo 30 Zonen, Umweltzone, Parkraumbewirtschaftung)
  • Wohnen, soziale Stadt (Einwohnerentwicklung, Fördergebiete Denkmalschutz, Großsiedlungen, Sanierungsgebiete, Stadtumbaugebiete, Quartiersmanagementgebiete, Berliner Mietspiegel u.v.a.)

Wir freuen uns, wenn Ihr uns über die Kommentarfunktion weitere Datenschätze meldet, die für die Apps Entwickler interessant sein können.

Eingereicht von auf 16. September 20103 Kommentare | 6.321 Aufrufe

3 Kommentare »

  • 1. Ich darf auf die Datenliste unter http://de.ckan.net/group/openberlin hinweisen. Hier ist leider in bislang nur einem Fall (s.u.) geklärt, unter welchen Bedingungen die Daten genutzt werden dürfen. Zudem ist die Liste aus einem internen Katalog abgeleitet, dessen Veröffentlichung auf wenig Begeisterung gestossen ist.

    2. Vorsicht mit dem FIS-Broker!

    > From:
    > Date: September 10, 2010 11:05:13 AM GMT+02:00
    > Subject: AW: FIS-Broker-Bilder auf OpenBerlin.net

    […]

    > Unter
    > http://www.stadtentwicklung.berlin.de/kontakt/impressum.shtml
    > wird darauf hingewiesen, dass der Internetauftritt der
    > Senatsverwaltung für Stadtentwicklung dem Urheberrecht
    > unterliegt. Das bedeutet, dass die Seiten ausschließlich zu
    > privatem Gebrauch vervielfältigt werden dürfen. Textliche und
    > grafische Änderungen sowie die öffentliche Verbreitung sind
    > grundsätzlich nicht erlaubt, was die Web-Services mit einschließt
    > (s. auch
    > http://www.stadtentwicklung.berlin.de/geoinformation/geodateninfr
    > astruktur/de/geodienste/).
    > Privater Gebrauch ist nur das, was sich im häuslichen Bereich
    > abspielt und nur für diesen Bereich bestimmt ist. Auch die
    > Nutzung zu dem Zweck der Veröffentlichung bzw. öffentlichen
    > Zugänglichmachung im Internet ist kein privater Gebrauch, auch
    > wenn es sich um eine nicht-kommerzielle Webseite eines
    > gemeinnützigen Vereins handelt. Für diese Tätigkeit bedarf es
    > einer entgeltpflichtigen Lizenz.

    […]

  • Anke Domscheit sagt:

    Danke für diesen wichtigen Hinweis. Wir werden die Senatsverwaltung kontaktieren und darauf hinweisen. Der Wettbewerb wäre ja ein Anlass, hier kurzfristig eine Lösung zu finden, die pragmatisch ist und Sicherheit für die Nutzer bietet.

  • […] ausgerechnet auf den FIS-Broker als Quelle für Daten, die man ja für den Wettbewreb nutzen könne verwiesen wird, zeugt schlicht von Unkenntnis. Denn die Daten die dort drin liegen darf man eben nicht im Sinne […]

  • […] ausgerechnet auf den FIS-Broker als Quelle für Daten, die man ja für den Wettbewreb nutzen könne verwiesen wird, zeugt schlicht von Unkenntnis. Denn die Daten die dort drin liegen darf man eben nicht im Sinne […]

  • Mit dem Konzept für eine Deutsche Version eines Apps 4 Democracy Wettbewerbes, das wir vor einem Jahr gemeinsam mit Echologic und Government2.0 Netzwerk erarbeitet haben, hat dieser Wettbewerb nicht viel zu tun. Das ist Schade – gerne hätten wir die Stadt Berlin bei einem besseren Projekt unterstützt.

    Berlin ist noch weit entfernt von einem ernstzunehmenden Apps-Wettbewerb. Denn ein Apps-Wettbewerb ohne Datenbasis ist wie ein Fussballspiel ohne Rasen: es fehlt die Grundlage. Dass man den Bezug dennoch herstellt zeugt entweder von fehlendem Verständnis oder es soll einfach ein guter Begriff kooptiert werden. Dass in der Verwaltung bisher der Begriff “offen” nicht verstanden wurde, zeigt auch die Liste der empfohlenen, “offenenen” Mobil-Plattformen. Genannt werden dort unter anderem Adobe AIR und Windows Phone 7. Ich wünsche Herrn Both von der Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen und seinen Beratern viel Erfolg mit dieser Aktion.

    Ich denke es ist nicht unsere Aufgabe jede Initiative in Deutschland zu bejubeln die sich irgendwo “Open Data” oder “Open Government” aufs Etikett schreibt. Vielmehr ist es unsere Aufgabe die Öffnung von Staat und Verwaltung konstruktiv aber auch kritisch zu begleiten. Und wenn kein “Open Data” drin ist, sollte es auch nicht drauf stehen. Siehe meinen Kommentar hierzu auf Netzpolitik: Wirtschaftsförderung made in Germany: “Apps 4 Berlin”

    http://www.netzpolitik.org/2010/wirtschaftsfoerderung-made-in-germany-apps-4-berlin/

Schreibe einen Kommentar!

Schreibe deinen Kommentar unten oder sende einen Trackback von deiner Website. Du kannst auch diese Kommentare abonnieren per RSS.

Sei nett und freundlich. Bleibe beim Thema. Bitte kein Spam.

Du kannst diese Tags zur Formatierung verwenden:
<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>

Dieses Weblog nutzt Gravatare, um seinen Lesern ein Gesicht zu geben. Gravatar.