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Nationaler Aktionsplan Open Data: Bericht vom Meilenstein-Workshop

1. Februar 2015 – 13:31 | Kein Kommentar | 12.365 Aufrufe

Die Bundesregierung hat im Juni 2013 die Open Data Charta der G8 unterzeichnet und sich damit zu konkreten Handlungsschritten verpflichtet. Mit einiger Verspätung wurde nun ein Aktionsplan Open Data unter Federführung des BMI entworfen, der diese …

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Das “Ich” in der digitalen Welt


Veranstaltungsinfo: Am Dienstag Abend (4. Mai) diskutiert ein von der Initiative D21 initiiertes Panel unter dem Motto Das “Ich” in der digitalen Welt über Strategien für die Kommunikation von morgen. Ziel der Veranstaltung ist es, die Debatte um den Schutz der digitalen Identität von Bürgerinnen und Bürgern und um die Selbstbestimmtheit im Internet aufzugreifen und über die verschiedenen Aspekte des „Ich“ in der digitalen Welt zu diskutieren. Die D21 will damit die Arbeit der neuen Enquete-Kommission „Internet und digitale Gesellschaft“ unterstützen.

Nach einer Keynote von Martin Schallbruch (IT-Direktor im BMI, Stellvertreter der Beauftragten der Bundesregierung für Informationstechnik), wird er mit Anke Domscheit (Director Government Relations Microsoft), Dr. Konstantin von Notz (MdB, Sprecher für Innen- und Netzpolitik BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN), Dr. Thilo Weichert (Datenschutzbeauftragter des Landes Schleswig-Holstein), Dr. Alfred Zapp (Mitglied des Präsidiums Initiative D21, Mitglied Geschäftsleitung CSC) diskutieren.

Dabei soll es um folgende Fragen gehen: Ist die Identität eines jeden einzelnen hinreichend geschützt? Bedarf es dieses Schutzes überhaupt oder verzichten nicht eigentlich die meisten – bewusst oder unbewusst – auf diesen Schutz? Und was be­deutet er für die Beziehungen des Staates zu seinen Bürgerinnen und Bürgern etwa im Hinblick auf das „Government der Zukunft“ oder auch für die Beziehungen der Wirtschaft zu ihren Kundinnen und Kun­den? Bedeutet gar ein „Zuviel“ an Rahmen­be­dingungen das Aus für einige Geschäftsmodelle der Zukunft?

ERGÄNZUNG vom 5.05.:

Gestern Abend wurde in dem Panel auch über Open Government und Open Data diskutiert. Um Euch einen kleinen Eindruck davon zu geben, füge ich an dieser Stelle mal schnell einige Tweets ein. Interpretiert das bitte selbst…

@anked: open data in den USA ging in 60 tagen und ohne extra budget auf bundesebene! #d21 (11:17 AM May 4th)

@tlangkabel: Schallbruch: online Partizipation ist sehr hilfreich, findet aber noch zu sehr in Fachkreisen statt #d21 ( 11:04 AM May 4th)

@anked: Schallbruch, BMI: „ich bin zuversichtlich, dass in der nat. eGov. open data enthalten sein wird.“ fein. da freuen wir uns drauf! #d21 (11:08 AM May 4th)

@tlangkabel: Schallbruch: OpenData ist auch Aufwand und kostet Geld. Aufwändiges Projekt, insb. wegen Sicherheit #d21 (11:17 AM May 4th)

@tlangkabel: Domscheit: OpenData setzt kreatives Potenzial frei, nicht nur f. Wirtschaft sondern auch f. Bürger&Verw. Hoher gesellschaftlicher ROI #d21

@tlangkabel: Schallbruch: OpenData ist nicht nur IFG in neuen Schläuchen. Wird in naionale EGov Strategie einfließen. #d21

@tlangkabel: Anke Domscheit Government 2.0 macht fundamentalen Wandel der Verwaltung möglich #D21 (10:58 AM May 4th)

@tlangkabel: Weichert: neuer Personalausweis des BMI ist eine gute Lösung der differenzierten Informationsfreigabe #d21 (10:30 AM May 4th)

@konstantinnotz: Schallbruch: „Datenbrief – der Teufel steckt im Detail.“ Wohl wahr! #d21 (10:12 AM May 4th)

@anked: @carnationberlin: informationsfreiheitsgesetz wird in Dtl. leider nicht gelebt. verwaltungen mauern. #d21 (11:09 AM May 4th)

@tlangkabel: Schallbruch: geht nicht um ‚anonym‘ oder ‚identifiziert‘. Der neue Personalausweis erlaubt beides, je nach Bedarf. Freiwilligkeit #d21 (10:27 AM May 4th)

@konstantinnotz: Im Netz werden 80% aller Straftaten aufgeklärt. In der offlineWelt nur 55% ? Wie passt das mit der vermeintlichen Anonymität zusammen? #d21 (10:06 AM May 4th)

Eingereicht von auf 3. Mai 2010Kein Kommentar | 1.976 Aufrufe

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