Beiträge der Kategorie »Veranstaltungen«

Veranstaltung: Die Zukunft der Bürgerbeteiligung

Die Stiftung Mitarbeit lädt vom 24. bis zum 26. September zu einem Forum für Bürgerbeteiligung und kommunale Demokratie ein. Das Forum will eine Zwischenbilanz ziehen und hinterfragen, wie es um die kommunale Bürgerbeteiligung in Deutschland derzeit steht. Wo befinden sich Hindernisse, wo Fallstricke und Selbstblockaden? Worin liegt aber auch die originäre Kraft der Bürgerbeteiligung, die Chancen eröffnet, Gesellschaft und Zukunft zu gestalten?

Die Veranstaltung richtet sich an Teilnehmer aus Bürgergesellschaft, Politik, Verwaltung, Wissenschaft und Wirtschaft, die eine bürgernahe, kommunale Demokratie mit gestalten wollen. Sie wird zum 15. Mal von der Evangelischen Akademie Loccum und der Stiftung MITARBEIT veranstaltet.

Flyer

Von Antje Matten | 4. September 2010 | Keine Kommentare
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PEP-NET lädt zum E-Participation Summit nach Hamburg ein

Am 23. September 2010 lädt Europas Netzwerk für ePartizipation PEP-NET – Pan European eParticipation Network – zu einem internationalen „E-Partizipationsgipfel“ in die historische Speicherstadt der Freien und Hansestadt Hamburg ein. Im Mittelpunkt der von Richard Wilson, dem Begründer von Involve and izwe, moderierten eintägigen Veranstaltung steht das Thema Online-Bürgerbeteiligung -  also E-Partizipation.

Inhaltlich sollen  insbesondere folgende Punkte beleutet werden:

  • E-Partizipation in Europa: strategische Ziele vs. Umsetzung
  • Die Zukunft der E-Partizipation: regional, national und international
  • Vorzeigeprojekte der E-Partizipation: Berichte aus dem Praxisfeld

Die Tagung ist auf die Bedürfnisse von Vertretern aus Verwaltung, Wissenschaft, Wirtschaft und Bürgerorganisationen ausgerichtet. Weiterlesen »

Von Antje Matten | 20. August 2010 | Keine Kommentare
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UN-i.org – eine Open Data Geschichte

Wer schon mal ein ganz bestimmtes Thema über die UN Webseiten recherchiert hat, wird sich erinnern wie mühsam und langwierig das sein kann. Die Macher von UN-informed.org und UN-i.org hatten offenbar jede Mange Frusterlebnisse damit, Informationen über UN-Resolutionen oder Konventionen bei der UN zu recherchieren. Denn obwohl die Mehrheit der Dokumente, Protokolle, Erklärungen und Umsetzungsrichtlinien öffentlich zugänglich ist, ist die Suche bislang unendlich aufwändig. Die Recherche kostet UN-Stakeholder wie NGOs, Wissenschaftler, Journalisten, Politiker und auch Privatpersonen sehr viel Zeit.

Um dieses internationale Recherche-Drama zu beenden, hat sich – angetrieben durch eine Gruppe deutscher Studenten – die Initiative Making Commitments Matter gebildet. Sie hatte die Idee, eine Online-Datenbank mit zentralisierten, verlässlichen und neutralen Informationen aufzubauen. Diese Datenbank sollte die für eine nationale Umsetzung der UN-Abkommen relevanten Informationen auf kompakte und gleichzeitig verständliche Art und Weise bündeln, so dass der notwendige Rechercheaufwand auf ein Minimum reduziert wird. Die Datenbank UN-informed.org ist im Mai 2010 als Beta Version gestartet. Ergänzend dazu gibt es zur Recherche von Resolutionen inzwischen auch den praktischen Resolutionfinder. Weiterlesen »

Von Antje Matten | 1. Juli 2010 | Ein Kommentar
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Grundsatzrede de Maizieres zur Netzpolitik läßt Open Government aus

Heute – am 22. Juni 2010 hielt de Maiziere eine Rede zur Netzpolitik – am 100. Jahrestag von Konrad Zuse und im Lokschuppen des Technischen Museums in Berlin. Die Erwartungen an die groß angekündigte Grundsatzrede des Bundesinnenministers waren hoch. Vor allem viele TeilnehmerInnen an den 4 vorangegangenen Netzdialogen hofften, dass ihre Zeit gut investiert war, dass die intensiven Diskussionen in den Netzdialogen auf fruchtbaren Boden fielen, dass man ihre Anregungen verstand und aufnahm und sie sich widerspiegeln würden in der neuen Ausrichtung der bundesdeutschen Netzpolitik. Andererseits gab es auch vorauseilenden Pessimismus zur Rede – auf netzpolitik.org hat man z.B. keine großen Revolutionen erwartet. Diese blieben dann auch aus.

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Von Anke Domscheit | 22. Juni 2010 | Ein Kommentar
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Der 3. Netzdialog beim Bundesinnenminister im Detail

Am 11. Mai 2010 fand der 3. Netzdialog des Bundesinnenministers de Maizière statt – diesmal zum Thema “staatliche Angebote im Internet”.

Geladen waren 15 TeilnehmerInnen, darunter einige “Stammgäste” des Netzdialogs, wie Markus Beckedahl (Netzpolitik.org, mit der unweigerlichen Club Mate, dem selbst mitgebrachten Szenegetränk auf dem Tisch) oder Constanze Kurz vom Chaos Computer Club, aber auch “Neulinge”, wie den Hamburger CIO Jörn Riedel oder den Geschäftsführer der Dataport, Matthias Kammer. Die Wissenschaft war ebenso vertreten wie Industrieverbände (ITK Industrie und Versicherungswirtschaft); für die öffentliche Hand sprachen neben den o.g. Ute Schwens (Direktorin Deutsche Nationalbibliothek) und Christoph Verenkotte (Bundesverwaltungsamt).

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Von Anke Domscheit | 15. Mai 2010 | 3 Kommentare
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Netzpolitik-Dialog ernüchtert: noch kein “Durchbruch” für Open Government und Open Data

Die 3. Dialogveranstaltung scheint im Ergebnis auch eher dezent gewesen zu sein. Neben der online Veröffentlichung des Videomitschnitts berichtet das BMI auf seiner Website über die Veranstaltung. “Die Teilnehmer waren sich darin einig, dass der Ausbau von staatlichen Angeboten im Internet sich in erster Linie am täglichen Bedarf der Bürgerinnen und Bürger orientieren sollte.” heisst es da recht allgemein. Es ist  schade, dass diese Zusammenfassung glatt an den Leitfragen, den online gestellten Fragen und den Vorschlägen unseres Positionspapiers (Transparenz, durchgängige Transaktionen, Mehrtwerte …) vorbei geht. So wird z. B. ein Handlungsbedarf beim Thema Kulturgüter im Internet herausgestellt.

Zitat de Maizière: “Kulturgüter, die im Eigentum des Staates stehen, sollten im Internet angeboten werden.”

Ja, sicher sollten sie das. Kultur ist wichtig, steht aber aus Sicht von Bürgern und Wirtschaft bei den priorisierten Online-Leistungen der Verwaltung bestimmt nicht ganz oben auf der Liste. Da wäre uns doch eine Zusage oder ein knackiges Statement über Open Data, Open Government oder nutzerorientierte Services deutlich wichtiger gewesen. Weiterlesen »

Von Antje Matten | 11. Mai 2010 | Ein Kommentar
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Herr de Maizière, wir brauchen eine Open Government Strategie für Deutschland

Wir haben bereits darüber berichtet, dass Innenminister Thomas de Maizière heute zum 3. mal zur Dialogreihe “Perspektiven deutscher Netzpolitik“ eingeladen hat. Heute geht es um “Staatliche Angebote im Internet”. Das Government 2.0 Netzwerk und das Open Data Network haben in Vorbereitung des Termins ein gemeinsames Positionspapier “Open Government” erarbeitet, in dem sie Empfehlungen für eine deutsche Open Government Strategie formulieren. Wir haben das Positionspapier heute dem Innenminister vorgelegt und es gleichzeitig mit einer Pressemitteilung öffentlich heraugegeben. Weiterlesen »

Von Antje Matten | 11. Mai 2010 | Ein Kommentar
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15 Antworten auf 15 Fragen des Bundesinnenministers – 3. Netzdialog TEIL 5 – Politische Willensbildung

An die TeilnehmerInnen des 3. Netzdialoges vom 11. 05. 2010 wurden 15 Fragen verschickt, die Gegenstand der Diskussion sein sollen. Nachfolgend möchten wir unsere Antworten auf die 15 Fragen des Bundesinnenministers de Maizière veröffentlichen. Dabei ist auch Feedback aus der Community  eingeflossen. Die Fragen und Antworten sind umfangreich, werden daher in mehreren Einzeltexten veröffentlicht.

Dies ist Teil 5

V.  Politische Willensbildung

13. Das Internet bietet zahlreiche neue Möglichkeiten der politischen Willensbildung. In welchem Verhältnis stehen diese Möglichkeiten zu unserer repräsentativen Demokratie? Wie können wir die neuen Möglichkeiten, wie etwa die Bürgerbeteiligung über Online-Plattformen, nutzen, ohne gesellschaftliche Gruppen, die sich strukturell weniger beteiligen, auszugrenzen?

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Von Anke Domscheit | 11. Mai 2010 | 5 Kommentare
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15 Antworten auf 15 Fragen des Bundesinnenministers – 3. Netzdialog TEIL 4 – Transparenz

An die TeilnehmerInnen des 3. Netzdialoges vom 11. 05. 2010 wurden 15 Fragen verschickt, die Gegenstand der Diskussion sein sollen. Nachfolgend möchten wir unsere Antworten auf die 15 Fragen des Bundesinnenministers de Maizière veröffentlichen. Dabei ist auch Feedback aus der Community  eingeflossen. Die Fragen und Antworten sind umfangreich, werden daher in mehreren Einzeltexten veröffentlicht.

Dies ist Teil 4

IV. Transparenz staatlichen Handelns: 12. Welche Informationen sollten Regierung und Behörden im Internet veröffentlichen, um die Transparenz staatlichen Handelns zu gewährleisten? Dient Transparenz in allen Fällen der Rationalität staatlichen Handelns? Bieten die Ausnahmetatbestände im Informationsfreiheitsgesetz eine vernünftige Richtschnur?

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Von Anke Domscheit | 11. Mai 2010 | 6 Kommentare
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15 Antworten auf 15 Fragen des Bundesinnenministers – 3. Netzdialog TEIL 3 – Kommunikation

An die TeilnehmerInnen des 3. Netzdialoges vom 11. 05. 2010 wurden 15 Fragen verschickt, die Gegenstand der Diskussion sein sollen. Nachfolgend möchten wir unsere Antworten auf die 15 Fragen des Bundesinnenministers de Maizière veröffentlichen. Dabei ist auch Feedback aus der Community  eingeflossen. Die Fragen und Antworten sind umfangreich, werden daher in mehreren Einzeltexten veröffentlicht.

Dies ist Teil 3

III.  Kommunikation zwischen Bürgerinnen, Bürgern, Wirtschaft und Verwaltung

6.  Brauchen wir einen Anspruch auf elektronische Kommunikation mit der Verwaltung? Stünden die Kosten für die Schaffung der entsprechenden Infrastruktur, z. B. für die Verwendung digitaler Signaturen, und der Nutzen für die Bürgerinnen und Bürger in einem angemessenen Verhältnis?

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Von Anke Domscheit | 11. Mai 2010 | 6 Kommentare
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15 Antworten auf 15 Fragen des Bundesinnenministers – 3. Netzdialog TEIL 2 – digitale Daseinsvorsorge

An die TeilnehmerInnen des 3. Netzdialoges vom 11. 05. 2010 wurden 15 Fragen verschickt, die Gegenstand der Diskussion sein sollen. Nachfolgend möchten wir unsere Antworten auf die 15 Fragen des Bundesinnenministers de Maizière veröffentlichen. Dabei ist auch Feedback aus der Community  eingeflossen. Die Fragen und Antworten sind umfangreich, werden daher in mehreren Einzeltexten veröffentlicht.

Dies ist Teil 2

II.  Digitale Daseinsvorsorge:
2.  Für welche Art von Grundversorgung sollte der Staat im Internet sorgen? In welchen Bereichen sollte die öffentliche Hand selbst die Versorgung übernehmen (wie z. B. in der realen Welt die Müllabfuhr), in welchen Bereichen sollte der Staat die Grundversorgung durch Private gewährleisten (wie z. B. bei der Stromversorgung)?

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Von Anke Domscheit | 11. Mai 2010 | 5 Kommentare
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