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	<title>Government 2.0 Netzwerk Deutschland &#187; Medienschau</title>
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	<description>Open Government in Deutschland</description>
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		<title>Open Data in Dtl: Nicht fertig, aber relativ weit!</title>
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		<pubDate>Wed, 18 May 2011 14:35:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Antje Matten</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Open Data]]></category>
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		<description><![CDATA[Der BODDY hat durch das großartige Engagement der Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, Arbeit und Frauen viel Aufmerksamkeit für unsere „gute Sache“ erzeugt. Das Thema Open Data hat es heute im Rahmen des Berlin Open Data ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der BODDY hat durch das großartige Engagement der Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, Arbeit und Frauen viel Aufmerksamkeit für unsere „gute Sache“ erzeugt. Das Thema Open Data hat es heute im Rahmen des Berlin Open Data Day (#BODDY11) tatsächlich ins Fernsehen geschafft. Das ZDF hat ein kurzen Interview (3 Fragen) mit Uta Dauke, Referatsleiterin aus dem Bundesinnenministerium aufgezeichnet. <a href="http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/interaktiv/1337664/Nicht-fertig,-aber-relativ-weit#/beitrag/interaktiv/1337664/Nicht-fertig%2C-aber-relativ-weit" target="_blank">Schaut mal rein.</a></p>
  <img src="http://www.gov20.de/blog/?ak_action=api_record_view&id=3784&type=feed" alt="" /> <p><a href="http://www.gov20.de/blog/?flattrss_redirect&amp;id=3784&amp;md5=f4991b1116a5b10a9d80f0046f5501fd" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.gov20.de/blog/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Diskussionen um E-Voting in der Schweiz</title>
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		<pubDate>Sat, 27 Nov 2010 21:20:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Antje Matten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medienschau]]></category>
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		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[E-Voting]]></category>
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		<description><![CDATA[In der Schweiz gehts derzeit mal wieder hoch her zwischen Gegnern und Befürwortern von E-Voting. Anlass für die Diskussionen sind aktuelle Abstimmungen, bei der nun auch ca. 190.000 Auslandschweizer (also etwas mehr als 4 Prozent ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der Schweiz gehts derzeit mal wieder hoch her zwischen Gegnern und Befürwortern von E-Voting. Anlass für die Diskussionen sind aktuelle Abstimmungen, bei der nun auch ca. 190.000 Auslandschweizer (also etwas mehr als 4 Prozent der schweizerischen  Stimmbevölkerung) elektronisch ihre Stimme abgeben können.</p>
<p>Pro: Eigentlich hatten die Auslandschweizer bereits im Herbst 2009 auf den Start der E-Voting Systeme gehofft. Der Start wurde jedoch um 1 Jahr, auf den Herbst 2010 verschoben. Das unkomfortable Prozedere der Briefwahl stört die Auslandschweizer schon lange. Sie ärgern sich über lange Postlaufzeiten und die Unsicherheit darüber, ob die Post überhaupt ankommt.</p>
<p>Contra: Was stört nun die E-Voting Gegner an der Entwicklung? Dazu sei beispielhaft auf einen aktuellen Artikel des Blogs <a href="http://www.direktedemokratie.com/2010/11/25/e-voting-ohne-vertrauen-um-jeden-preis/" target="_blank">www.direktedemokratie.com</a> verwiesen. Unter der Überschrift &#8220;E-Voting: Ohne Vertrauen, um jeden Preis&#8221; hält der Autor ein Plädoyer gegen den Einsatz von E-Voting Systemen. Dabei moniert er vor allem, dass E-Voting im Gegensatz zur persönlichen Stimmabgabe oder zur Briefwahl als &#8220;Black Box&#8221; Verfahren durchgeführt würde und damit nicht transparent und nicht nachvollziehbar sei. Mit dem Fazit holt der Autor dann ganz schön weit aus. Seine These ist, dass die Schweizer Behörden und Politiker durch den Einsatz von E-Voting die  Legitimation der direkten Demokratie in der Schweiz schwächen.</p>
<p>Über ein Demo-Portal (<a href="http://demo.webvote.ch/" target="_blank">Demo Webvote</a>) kann man sich zumindest einen Eindruck vom Nutzerseitigen Prozedere beim schweizer E-Voting machen.  Hier kann in den vier Landessprachen die Abgabe der elektronischen Stimme simuliert werden.</p>
<p>Weiterlesen könnt ihr z. B. hier:</p>
<ul>
<li><a href="http://www.swissinfo.ch/ger/Politik/Fuenfte_Schweiz/E-Voting_-_eine_Investition_in_die_Zukunft.html?cid=28827250" target="_blank">E-Voting &#8211; &#8220;eine Investition in die Zukunft&#8221;,</a> swissinfo.ch, 22. November 2010</li>
<li><a href="http://politik-digital.de/E-Voting-Schweiz-Volksabstimmung" target="_blank">Eidgenossen stärken E-Voting</a>, politik-digital.de, 8. November 2010</li>
<li><a href="http://www.nzz.ch/nachrichten/schweiz/190000_auslandschweizer_koennen_elektronisch_abstimmen_1.7493363.html" target="_blank">190&#8217;000 Auslandschweizer können elektronisch abstimmen</a>, nzz.ch, 8. September 2010</li>
<li><a href="http://www.nzz.ch/nachrichten/schweiz/mehr_e-voting_fuer_auslandschweizer_1.3495327.html" target="_blank">Mehr E-Voting für Auslandschweizer</a>, nzz.ch, 5. September 2009</li>
<li><a href="http://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/region/EVoting-Auslandschweizer-muessen-sich-ein-Jahr-laenger-gedulden/story/24024784" target="_blank">E-Voting: Auslandschweizer müssen sich ein Jahr länger gedulden</a>, tagesanzeiger.ch, 11. Februar 2009</li>
</ul>
  <img src="http://www.gov20.de/blog/?ak_action=api_record_view&id=3314&type=feed" alt="" /> <p><a href="http://www.gov20.de/blog/?flattrss_redirect&amp;id=3314&amp;md5=401b3058dcf224a20888633586861239" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.gov20.de/blog/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Innenminister bei SPON: &#8220;Online-Konsultationen sind kein demokratischer Selbstläufer&#8221;</title>
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		<comments>http://www.gov20.de/online-konsultation-kein-selbstlaufer/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 27 Nov 2010 16:44:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Antje Matten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medienschau]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Dialog]]></category>
		<category><![CDATA[ePartizipation]]></category>
		<category><![CDATA[Netzpolitik]]></category>

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		<description><![CDATA[Innenminister de Maizière zieht in einem Artikel bei SPON Bilanz über die von ihm initiierte Netzpolitik Dialogreihe und die begleitende Online-Konsultation (www.e-konsultation.de/netzpolitik). Von Februar bis Juni 2010 hatte der Minister Internet-Experten  zu 4 analogen  Dialogrunden ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Innenminister de Maizière zieht in einem <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,731118,00.html" target="_blank">Artikel bei SPON</a> Bilanz über die von ihm initiierte Netzpolitik Dialogreihe und die begleitende Online-Konsultation (<a href="http://www.e-konsultation.de/netzpolitik" target="_blank">www.e-konsultation.de/netzpolitik</a>). Von Februar bis Juni 2010 hatte der Minister Internet-Experten  zu 4 analogen  Dialogrunden zu den Themen Datenschutz und Datensicherheit, Internet als Mehrwert erhalten, Staatliche Angebote im Internet sowie Schutz der Bürger vor Identitätsdiebstahl und sonstiger Kriminalität eingeladen. Wir haben über die Dialogrunden berichtet &#8211; zum dritten Dialog &#8220;Staatliche Angebote im Internet&#8221; sogar sehr ausführlich,  weil wir diesen als Government 2.0 Netzwerk inhaltlich unterstützt haben und auch zur Teilnahme eingeladen waren. Wir hatten dem Minister damals ein gemeinsam mit dem Open Data Network erarbeitetes Positionspapier vorgelegt und Vorschläge zur Verbesserung staatlicher Angebote im Internet gemacht (siehe unsere Blogposts dazu, z. B. <a href="http://www.gov20.de/im-detail-3-netzdialog/" target="_blank">3. Netzdialog im Detail</a>, <a href="http://www.gov20.de/grundsatzrede-demaiziere-netzpolitik/" target="_blank">Grundsatzrede de Maizières lässt Open Government aus</a>)</p>
<p>Im Juni hatte Innenminister de Maizière dann im Rahmen einer Abschlussveranstaltung in einer <a href="http://www.e-konsultation.de/netzpolitik/content/video-von-der-rede-des-ministers-zu-den-thesen-deutscher-netzpolitik" target="_blank">Rede</a> die 4 Dialogrunden aus seiner Sicht zusammengefasst. Dazu hatte er 14 Thesen formuliert und diese anschließend auch online zur Diskussion und Bewertung gestellt. Die <a href="http://www.e-konsultation.de/netzpolitik/sites/default/files/Auswertungsbericht_Thesen_Konsultation_101021.pdf" target="_blank">Ergebnisse bzw. die Bewertung dieser Konsultation</a> wurden im Oktober veröffentlicht.</p>
<p>Vier Monate nach seiner Rede auf der Abschlussveranstaltung meldet sich Innenminister de Maizière nun noch einmal zu Wort und zieht in einem recht persönlichen und zum Teil auch selbstkritischen Artikel Resümee über den ganzen Dialogprozess zur Netzpolitik. Sein Fazit: <strong>&#8220;Online-Konsultationen sind kein demokratischer Selbstläufer&#8221;</strong>. Er berichtet in dem Artikel davon, wie neugierig er auf die Ergebnisse dieser Online- und Offline Dialogrunden gewesen sei und auch, dass er einiges daraus gelernt habe. Zum Beispiel, dass das Internet  zwar die Möglichkeiten der gesellschaftlichen Aktivierung enorm erleichtere, dies aber keinesfalls ein Selbstläufer sei.<span id="more-3289"></span></p>
<blockquote><p>Die &#8220;Aktivierung&#8221;, sich zu gesellschaftlichen und politischen Themen zu äußern und zu positionieren, ist dank der Möglichkeiten des World Wide Web leichter als je zuvor, ich verweise hier nur beispielhaft auf die Möglichkeiten der Online-Petition beim Deutschen Bundestag.</p></blockquote>
<p>Er bestätigt, dass die Politik in den letzten Jahren der Entwicklung des Internets kaum folgen konnte und warnt davor, bei dem Versuch, diese Lücke aufzuholen, nicht in Aktionismus zu verfallen.</p>
<blockquote><p>Die Politik hat der rasanten Entwicklung des Internets in den letzten Jahren kaum folgen können. Umso wichtiger ist es, nun nicht das vielleicht Versäumte mit gut gemeintem, aber unangebrachtem Aktionismus nachholen zu wollen. Wir dürfen hier nicht das Kind mit dem Bade ausschütten.</p></blockquote>
<p>Der Minister wünscht sich für seine künftigen Online-Konsultationen noch mehr Teilnehmer, Rückmeldungen und konkrete Ideen. Sicher wäre es in diesem Zusammenhang hilfreich, wenn es konkrete Rückmeldung dazu gäbe, was mit den guten Vorschlägen passiert ist, die bereits gemacht wurden (siehe z. B. unser Thesenpapier). De Maizière nennt in seinem Artikel leider nur zwei Beispiele, wie die Dialogreihe nun in greifbare Ergebnisse umgesetzt wird:</p>
<ul>
<li>es soll Gesetzesvorschlag vorgelegt werden,  der &#8220;eine &#8220;rote Linie&#8221; im Umgang mit Geodaten und personenbezogenen Daten  markiert [...] welchen die Diensteanbieter nicht überschreiten dürfen&#8221;</li>
<li>die Internetwirtschaft soll einen &#8220;Datenschutzkodex&#8221; vorlegen, eine Art Selbstverpflichtung zu Standards bei der Kriminalitätsprävention im Internet</li>
</ul>
<p>Was der Minister sonst noch schreibt, solltet ihr bei SPON selbst nachlesen.</p>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 462px; width: 1px; height: 1px; overflow: hidden;">eine &#8220;rote Linie&#8221; im Umgang mit Geodaten und personenbezogenen Daten  markiert wird, welche die Diensteanbieter nicht überschreiten dürfen</div>
  <img src="http://www.gov20.de/blog/?ak_action=api_record_view&id=3289&type=feed" alt="" /> <p><a href="http://www.gov20.de/blog/?flattrss_redirect&amp;id=3289&amp;md5=d0feb1bd5a1838d7dac4003fd51ce08a" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.gov20.de/blog/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Gov2.0 Netzwerk Deutschland auch auf Twitter und Facebook</title>
		<link>http://www.gov20.de/gov2-0-netzwerk-deutschland-auch-auf-twitter-und-facebook/</link>
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		<pubDate>Mon, 22 Nov 2010 17:58:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Lorenz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medienschau]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
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		<category><![CDATA[Twitter]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Government 2.0 Netzwerk Deutschland ist auch auf Twitter und Facebook aktiv. Über facebook.com/Gov20de und twitter.com/gov20de posten wir regelmäßig Links zu interessanten Veranstaltungen, Blogbeiträgen, Artikeln oder Podcasts rund um unsere Themen Gov2.0, Open Data, Open ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Government 2.0 Netzwerk Deutschland ist auch auf Twitter und Facebook aktiv. Über <a href="http://facebook.com/Gov20de ">facebook.com/Gov20de </a>und <a href="http://twitter.com/gov20de">twitter.com/gov20de</a> posten wir regelmäßig Links zu interessanten Veranstaltungen, Blogbeiträgen, Artikeln oder Podcasts rund um unsere Themen Gov2.0, Open Data, Open Government, Partizipation und ähnlichem. Einfach folgen oder Fan werden!</p>
  <img src="http://www.gov20.de/blog/?ak_action=api_record_view&id=3275&type=feed" alt="" /> <p><a href="http://www.gov20.de/blog/?flattrss_redirect&amp;id=3275&amp;md5=8be535bcfe24e7c9bf34a5330a50d36d" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.gov20.de/blog/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Linkempfehlung: Open Government Ressourcensammlung</title>
		<link>http://www.gov20.de/opengov-links/</link>
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		<pubDate>Thu, 04 Nov 2010 12:02:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anke Domscheit-Berg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medienschau]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Praxis]]></category>
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		<description><![CDATA[Die deutschsprachige Open Government Community funktioniert immer besser. Rudolf Legat, Mitstreiter aus dem österreichischen Umweltbundesamt, hat gerade dem Berliner Open Data Stammtisch einige wunderbare Links zukommen lassen. Darunter natürlich auch ein Hinweis auf das anstehende ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die deutschsprachige Open Government Community funktioniert immer besser. <a title="Twitter Rudolf Legat" href="http://www.twitter.com/RudolfLegat" target="_blank"><strong>Rudolf Legat</strong></a>, Mitstreiter aus dem österreichischen Umweltbundesamt, hat gerade dem Berliner Open Data Stammtisch einige wunderbare Links zukommen lassen. Darunter natürlich auch ein Hinweis auf das anstehende <strong><a href="http://www.barcamp.at/gov2.0camp" target="_blank">Government 2.0 Barcamp in Wien</a></strong>. Nachdem beim <a title="HP Gov20Camp Berlin 2010" href="http://www.gov20camp.de" target="_blank"><strong>Gov20 Camp in Berlin</strong></a> etliche Gäste aus Österreich dabei waren, werden zweifellos auch Vertreter der deutschen Community die Gelegenheit nutzen, Erfahrungen ohne Sprachbarrieren auszutauschen.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-3242" title="eGovernment Österreich" src="http://www.gov20.de/blog/wp-content/uploads/2010/11/2010-11-04-Oesterr-eGov-Laenderlogos.png" alt="" width="421" height="112" /></p>
<p>Der spannendste Link verwies jedoch auf ein <a title="eGov Portal Österreich" href="http://www.ref.gv.at/Home.594.0.html" target="_blank"><strong>eGovernment Portal aus Österreich</strong></a>, das für und zu Bund, Ländern und Kommunen (jawohl – föderale Ebenen übergreifend!) gleichermaßen Inhalte anbietet.  Schon in dieser Hinsicht könnten wir uns einiges von den Nachbarn abschauen, bei uns sind die föderalen Grenzen ja noch sehr klar gezogen und es fällt schwer, gemeinsame Positionen zu entwickeln und  nach außen zu vertreten.</p>
<p>Das fängt mit einer gemeinsamen Plattform an. Auf diesem Portal findet sich eine <a title="Österreichische Open Government Ressourcenliste" href="http://www.ref.gv.at/Open-Government-Let-the-suns.opengovernment.0.html" target="_blank"><strong>Seite zu Open Government Data</strong></a> – Let the Sunshine in – Das Öffentlichkeitsprinzip der Verwaltung“. <span id="more-3234"></span></p>
<p>Dort findet man eine beeindruckende und umfassende Ressourcen und Linksammlung zum Thema Open Government, sehr gut strukturiert nach den Rubriken:</p>
<ul>
<li><strong>Politik, Leitartikel, Keynotes, Grundsatzdokumente </strong>(u.a. die Open Govt. Inititiative von Obama, das deutsche Regierungsprogramm „transparente und vernetzte Verwaltung“)</li>
<li><strong>Online Beteiligungsverfahren</strong> (Beispiele aus Deutschland und der EU)</li>
<li><strong>Konferenzen, Tagungen, Meetings</strong> (hier findet sich auch unser Government 2.0 Camp [LINK!] in Berlin!)</li>
<li><strong>Grundlagen, Prinzipien, Definitionen</strong> (Open Data Principles in verschiedenen Varianten)</li>
<li><strong>Publikationen, Presse, Literatur </strong>(gute Artikel, Studien und dergleichen)</li>
<li><strong>Materialiensammlung, Links Österreich</strong> (mit Links zu Initiativen, NGOs, Verwaltungsaktivitäten, Wissenschaft)</li>
<li><strong>Materialiensammlung, Links International </strong>(hier finden sich Initiativen nach Ländern sortiert aus aller Welt, auch wir sind verlinkt <a href="../../">www.gov20.de</a> und einige unserer Blogposts)</li>
<li><strong>Materialiensammlung Dokumente</strong> (pdfs, Bücher)</li>
</ul>
<p>Wer einen guten Einstieg ins Thema sucht, dem sei diese grundlegende Sammlung empfohlen. Sie enthält von der Strategie über Theorie und Praxis die wichtigsten Inhalte, auf übersichtliche Weise sortiert, nach Themen, Ländern und Ressourcentyp. Da werden wir bestimmt regelmäßig reinschauen. Und natürlich sind wir auch stolz darauf, uns mit einigen unserer Ressourcen auf dieser Liste wieder zu finden.</p>
<div id="attachment_3243" class="wp-caption aligncenter" style="width: 240px"><img class="size-full wp-image-3243 " title="Campaign for Freedom of Information UK" src="http://www.gov20.de/blog/wp-content/uploads/2010/11/2010-11-04-CFOIlogo1.png" alt="" width="230" height="195" /><p class="wp-caption-text">Source: http://foia.blogspot.com</p></div>
  <img src="http://www.gov20.de/blog/?ak_action=api_record_view&id=3234&type=feed" alt="" /> <p><a href="http://www.gov20.de/blog/?flattrss_redirect&amp;id=3234&amp;md5=573efe0b48d0e0a21a2b5ae8f00f8a7f" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.gov20.de/blog/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Fernsehtipp: Elektrischer Reporter vom ZDF über Open Data</title>
		<link>http://www.gov20.de/zdf-ueber-open-data/</link>
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		<pubDate>Tue, 26 Oct 2010 21:19:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Antje Matten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medienschau]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Open Data]]></category>

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		<description><![CDATA[Kennt ihr den Elektrischen Reporter vom ZDF? Zur Erinnerung: das war eine Video-Podcast-Serie mit Mario Sixtus. Konnte man von 2006 b is 2010 beim Handelsblatt online sehen. Der Elektrische Reporter wurde 2007 mit einem Grimme ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kennt ihr den Elektrischen Reporter vom ZDF? Zur Erinnerung: das war eine Video-Podcast-Serie mit Mario Sixtus. Konnte man von 2006 b is 2010 beim Handelsblatt online sehen. Der Elektrische Reporter wurde 2007 mit einem <a title="Grimme Online Award" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Grimme_Online_Award">Grimme Online Award</a> ausgezeichnet. Seit November 2008 kann man die Serie nun beim ZDF (<a title="ZDFinfokanal" href="http://de.wikipedia.org/wiki/ZDFinfokanal">ZDFinfokanal</a>) anschauen. Das Team vom Elektrischen Reporter entwickelt derzeit für das und mit   dem ZDF neue &#8220;Kurz-Videos&#8221;, die sich mit Themen  aus den Bereichen  Web, Netzkultur und -politik beschäftigen. Gestern ist gerade die neuste Folge rausgekommen. Sie dreht sich um Open Data und kann <a href="http://www.elektrischer-reporter.de/labor/video/226/" target="_blank">hier angeschaut werden</a>.</p>
<p>Die Website vom Elektrischen Reporter schreibt selbst dazu:</p>
<blockquote><p>&#8230;Open Data ist so etwas wie  der Abschied vom Amtsgeheimnis. Die Idee: Behörden stellen ihre nicht  personenbezogenen Datenbestände online zur freien Nutzung zur Verfügung  und erlauben nicht-amtlichen Entwicklern sogar, für diese Daten eigene  Applikationen zu programmieren. Das Ergebnis ist ein nie gekanntes Maß  an Transparenz, neue Sichtweisen auf die Informationen und vielfältige  Möglichkeiten der Bürgerbeteiligung. In USA und Großbritannien gehören  offenen Daten daher bereits zum Regierungsprogramm. In deutsche  Amtsstuben dringt die Idee erst langsam vor&#8230;.</p></blockquote>
<p>Dem elektrischen Reporter kann man auch per <a href="http://www.facebook.com/elektrischerreporter" target="_blank">Facebook</a> folgen.</p>
  <img src="http://www.gov20.de/blog/?ak_action=api_record_view&id=3204&type=feed" alt="" /> <p><a href="http://www.gov20.de/blog/?flattrss_redirect&amp;id=3204&amp;md5=59405e0ea07eb2fa172b3afbfcd527eb" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.gov20.de/blog/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Open Government &#8230; in der Praxis &#8211; eine Buchkritik</title>
		<link>http://www.gov20.de/open-government-buchkritik/</link>
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		<pubDate>Tue, 03 Aug 2010 16:34:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian Haselbeck</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Open Government: Transparenz, Kollaboration und Partizipation in der Praxis &#8211; eine Buchkritik
Lathrop, D. &#38; Ruma, L. (Hrsg.). Open Government: Transparency, Collaboration and Participation in Practice. O&#8217;Reilly, 2010.
In vielen Jahren wird man wohl die Veröffentlichung dieses ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Open Government: Transparenz, Kollaboration und Partizipation in der Praxis &#8211; eine Buchkritik</h3>
<p>Lathrop, D. &amp; Ruma, L. (Hrsg.). Open Government: Transparency, Collaboration and Participation in Practice. O&#8217;Reilly, 2010.</p>
<p>In vielen Jahren wird man wohl die Veröffentlichung dieses Buches rückblickend als die Geburtsstunde der in Kanada und den USA entstandenen Open Government Bewegung ansehen. Das wäre jedoch falsch. Die Bewegung war schon aktiv und breit verwurzelt lange vor diesem Buch, und dass ihre Ideen das Weiße Haus erreicht haben ist ein Beweis für deren Tragweite.</p>
<p>Das Buch allerdings bringt eine Menge an Substanz in die öffentliche Debatte über Open Government und bietet eine Reihe hoch interessanter Aufsätze und Fallstudien zu vielen Aspekten von Transparenz, Partizipation und Zusammenarbeit im Öffentlichen Sektor.<span id="more-3021"></span> Die <strong>Fallstudien sind zwar meist sehr Nordamerika-spezifisch</strong>, doch <strong>viele der zentralen Ideen und Argumente sind allgemeingültig</strong>, und insbesondere die erste Hälfte des Buches (und etwas weiter, sowie in den Schlusskapiteln) leistet hervorragende Arbeit dabei, ein vollständiges Bild der Debatte zu übermitteln. Der Schwachpunkt des Buches ist das <strong>etwas zu starke Augenmerk auf Open Data sowie auf Web 2.0 gestützte Kommunikations- und Interaktionsaktivitäten</strong> setzt, und zum Beispiel relativ wenig auf konkrete e-Partizipation eingeht. Artikel über allgemeinere Implikationen und systemische Fragen von Open Government fehlen teilweise, so wie Analysen aus den Perspektiven von Public Management, den Politikwissensschaften oder der Insitutionstheorie.</p>
<p>Dieses Buch kann jedoch natürlich nur ein Anfang sein, und dafür ist es ein ausgezeichneter. Der Leser findet viele Artikel mit eloquent ausgebreiteten <strong>Ideen die der heutigen Funktionsweise von Regierung und Verwaltung um Jahre, wenn nicht sogar Jahrzehnte, voraus sind</strong>.</p>
<p><strong>Viele Beispiele aus der Praxis illustrieren dabei deren Machbarkeit</strong> und Herkunft auf überzeugende Art und Weise. Neben den beispielsweise besonders einleuchtenden Ausführungen von David Eaves zur Genese neuartiger offener Partizipationsprozesse, oder den nüchtern und sauber präsentierten Vorteilen für den Einsatz von Open Source Software sowie Strategien zum Umstieg von Daffara und Conzales-Barahona, sind vor allem auch die Anekdoten von Sarah Schacht zur den angestaubten Strukturen in den Legislativen, sowie die Mahnenden Worte lesenswert die Fung und Weil äußern, welche die Gefahr sehen, dass die Open Government Bewegung vor lauter Eifer mit Scheuklappen durch die Welt läuft, und vergisst worum es eigentlich gehen soll, eine offene Gesellschaft. Interessanter Stoff also, mit jeder Menge Raum für Debatte und akademischen Diskurs.</p>
<p>Abschließendes Urteil: <strong>Eine absolute Pflichtlektüre für Open Government Verfechter, Insider, Vordenker des öffentlichen Sektors und vor allem aber auch für Entscheidungsträger und öffentlich Angestellte. </strong>Das Buch ist eine hervorragende Sammlung von Aufsätzen und Fallstudien welche eine substantielle Basis für die Open Government Debatte schaffen. An manchen Stellen klaffen konzeptionelle Lücken und der starke Fokus auf Open Data, welches auf Deutschland oft zu wenig übertragbar ist, doch dieses Manko können &#8211; und sollen &#8211; künftige Publikationen ausgleichen.</p>
<p>Dieser Blog Eintrag ist eine abgeänderte Übersetzung aus dem Englischen, im Original zu lesen unter:</p>
<p><a href="http://www.intellitics.com/blog/2010/07/26/book-review-open-government/">http://www.intellitics.com/blog/2010/07/26/book-review-open-government/</a></p>
  <img src="http://www.gov20.de/blog/?ak_action=api_record_view&id=3021&type=feed" alt="" /> <p><a href="http://www.gov20.de/blog/?flattrss_redirect&amp;id=3021&amp;md5=e2731f26d994d4f4bb73f3ffed5c290e" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.gov20.de/blog/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Open Data und Wikileaks … zwei Paar Schuhe</title>
		<link>http://www.gov20.de/open-data-und-wikileaks/</link>
		<comments>http://www.gov20.de/open-data-und-wikileaks/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 03 Aug 2010 16:19:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Langkabel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medienschau]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Demokratie]]></category>
		<category><![CDATA[Open Data]]></category>
		<category><![CDATA[Open Government]]></category>
		<category><![CDATA[Transparenz]]></category>

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		<description><![CDATA[In aller Munde… Wikileaks und Afghanistan, Wikileaks-Staff unter  Verfolgungsdruck, geheimnisvolle verschlüsselte “Absicherungs-Dateien”…  beste Kost für hungrige Medien, heißer Stoff für Verschwörungstheoretiker. Da bleibt für einen etwas ruhigeren,  vielleicht etwas reflektierteren Umgang mit ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In aller Munde… Wikileaks und Afghanistan, Wikileaks-Staff unter  Verfolgungsdruck, geheimnisvolle verschlüsselte “Absicherungs-Dateien”…  beste Kost für hungrige Medien, heißer Stoff für Verschwörungstheoretiker. Da bleibt für einen etwas ruhigeren,  vielleicht etwas reflektierteren Umgang mit dem Begriff “Transparenz der  Verwaltung” wenig Raum. Umso wichtiger erscheint es mir, mal eine klare  <strong>Abgrenzung zwischen Open Data/Government 2.0 und Wikileaks </strong>vorzunehmen…  zugegeben, subjektiv. Aber Meinungen sind nun mal subjektiv. Um es   sehr klar auszudrücken: Ich unterstütze Wikileaks, auch wenn ich hinter  ein paar Abläufe  und Vorgehensweisen ein paar Fragezeichen setzen  würde. Nichts und niemand ist perfekt. Aber die Vermischung mit dem  Thema Government 2.0 finde ich unglücklich.<span id="more-3013"></span></p>
<p>Ich denke, Open Data als Element von Government 2.0 und Wikileaks  verfolgen aufgrund unterschiedlicher Motivationen auch grundsätzlich  verschiedene Ziele und dies auch noch auf unterschiedlichen Wegen. Eine  gemeinsame, abstrakte Klammer ist sicher die Schaffung von  “Transparenz”, aber da enden die Gemeinsamkeiten auch schon.</p>
<h3><strong>1. Unterschiedliche Motivation</strong></h3>
<p>Wikileaks versteht sich selbst als Instrument des investigativen  Journalismus. Zurückgehaltene Fakten sollen ans Licht, die “Integrität  der Geschichtsschreibung” gewahrt bleiben. Motivation ist die  Erkenntnis, dass Regierungen der intensiven öffentlichen Kontrolle und  Beobachtung bedürfen, um “ehrlich” zu bleiben. Leider zeigt die  Geschichte, dass diese Erkenntnis – auch wenn man sie nicht einfach  pauschalisieren darf – auf einer gesicherten Grundlage steht. Pate für  Wikileaks hätte auch John Emerich Edward Dalberg-Acton sein können, der  schon Mitte des 19. Jahrhunderts feststellte:</p>
<blockquote><p><em>Great men are almost always bad men</em></p></blockquote>
<p>und</p>
<blockquote><p><em>Power tends to corrupt, and absolute power corrupts absolutely</em></p></blockquote>
<p>Wikileaks möchte genau hier entgegen wirken und unmoralisches,  unethisches und kriminelles Verhalten von Institutionen aufdecken, sowie  Machtmissbrauch und Manipulationen anprangern. Gut so!</p>
<p><strong>Government 2.0</strong> verfolgt hier meines Erachtens mit  Blick auf die durch Open Data zu schaffende Transparenz aber einen  deutlich weniger pessimistischen Ansatz. Primäre Triebfeder ist nicht  Kontrollierbarkeit, Aufsicht oder die Aufdeckung und Verhinderung von  Bösem, sondern die <strong>Schaffung von Mehrwert, die Einbeziehung  einer breiteren Öffentlichkeit in das Handeln von Politik und  Verwaltung, die Nutzung von bislang nicht erkannten oder nicht  erschlossenen Potenzialen.</strong></p>
<h3><strong>2. Unterschiedliche Ziele</strong></h3>
<p>Aufgrund der Motivation von Wikileaks, Fehlverhalten aufzudecken,  besteht das Ziel darin, auschließlich kompromitierende Dokumente in  ihrer authentischen Ursprungsform einer breiten Öffentlichkeit  zugänglich zu machen. In der Regel sind dies eingescannte Unterlagen,  Akten, Bild-, Video- oder Tonmaterial, welches in der Regel vom Autor  bewusst klassifiziert wurde, mit der Intention, Dritten keine  Kenntnisnahme des Materials zu ermöglichen. Das veröffentlichte Material  soll Journalisten zu eigenen Veröffentlichungen motivieren, eine breite  Berichterstattung fördern und so zu einer Reaktion der Öffentlichkeit  führen, die wiederum einen Handlungs- und Korrekturimpuls für die  Politik bewirken soll. Das funktioniert auch gut, wie man am Umgang mit  den aktuellen Veröffentlichungen der Afghanistan-Dokumente und den  Reaktionen der Politik erkennen kann.</p>
<p><strong>Government 2.0 verfolgt andere Ziele.</strong> Auf der Basis von Transparenz sollen im Kern die beiden Ziele “<strong>Stärkung der Partizipation (eParticipation)</strong>” und “<strong>Mehrwert aus der Nutzung von Verwaltungsdaten (Open Data)</strong>” verfolgt werden.</p>
<p>eParticipation soll dabei <strong>politisches Handeln stärker legitimieren</strong>, sie soll helfen, <strong>zusätzliche Kompetenzen und Blickwinkel für Entscheidungsfindungen einzubeziehen</strong> und sie ermöglicht es, der Verwaltung auch <strong>zusätzliche Ressourcen</strong> zur Verfügung zu stellen, um Aufgaben zu bewältigen oder Qualitäts- und  Serviceverbesserungen zu erreichen, die sonst nicht zu leisten wären.  Erfolgreiche Beispiele hierfür gibt es genug, muss ich hier nicht  aufzählen.</p>
<p><strong>Open Data soll die Informationsschätze der Verwaltung transparent machen und sie heben</strong>. Die “operativen Verwaltungsdaten” sollten dabei möglichst nach den folgenden <a href="http://www.opengovdata.org/">8 Open Data Prinzipien</a> behandelt werden:</p>
<p>1. vollständig und umfassend</p>
<p>2. von Primärquelle, unbearbeitet</p>
<p>3. aktuell</p>
<p>4. zugänglich, ohne Einschränkung des Nutzungszwecks</p>
<p>5. maschinenlesbar</p>
<p>6. nicht diskriminierend</p>
<p>7. nicht proprietär, also in Standardformaten</p>
<p>8. lizenzfrei</p>
<p><strong>Ausgeschlossen davon sollen Daten sein, deren  Veröffentlichung die Privatsphäre, den Datenschutz oder Wahrung von  Geschäfts- und Betriebsgeheimnissen verletzen würden, oder deren  Veröffentlichung die öffentliche Sicherheit gefährden würde.</strong></p>
<p>Mit diesen Daten soll dann Mehrwert generiert werden, viele <strong>Apps4Democracy</strong> Wettbewerbe zeigen bereits wirklich tolle Lösungen.</p>
<p>Es geht also bei Open Data als Teil von Government 2.0 nicht um  “Geheimnisverrat”, sondern um die freiwillige Bereitstellung von  “normalem” Datenmaterial und das auch noch in maschinenlesbarer Form.</p>
<h3><strong>3. Unterschiedliche Wege</strong></h3>
<p>Wikileaks baut auf “Whistleblower”, also Menschen in Institutionen,  die – bestenfalls aufgrund eines Gewissenskonfliktes – erkanntes  Fehlverhalten aufdecken wollen. Wikileaks bietet ihnen dazu eine  hochsichere Plattform, mit der ihre Anonymität gewahrt bleibt. Es  entfällt damit der Bedarf nach konspirativen Treffen mit  Enthüllungsjournalisten in schummrigen Tiefgaragen, wie sie noch zu  Watergate-Zeiten nötigen waren – “Deep Throat” hätte sicher Wikileaks  genutzt. Selbst das Schlüsselpersonal von Wikileaks kennt die Identität  der Whistleblower nicht. Werden Dokumente auf Wikileaks “abgegeben”,  startet zunächst ein – meines Erachtens leider zu wenig transparentes –  Analyse- und Bewertungsverfahren, um das Material zu sichten und die  Authentizität zu prüfen. Zuletzt wird dann eine Entscheidung darüber  getroffen, ob das Material veröffentlicht wird und ggf. auch, welche  Teile des Materials zurück gehalten werden. Im Zweifel wird  veröffentlicht. Auch hier habe ich ein paar grundsätzliche Bedenken,  wessen moralische und ethische Maßstäbe bei diesen Entscheidungen  zugrunde gelegt werden und woher die Legitimation dazu genommen wird.  Das sind sicher noch offene Flanken von Wikileaks, für die es aber  Lösungsideen gibt.</p>
<p><strong>Government 2.0 braucht keine Whistleblower</strong>.  ePartizipation und Open Data sollen von der Politik und der Verwaltung  initiiert und getragen werden. Anonymität wäre hier Gift. Es geht um  transparente Zuständigkeiten und Verantwortlichkeiten, um Dialog und um  Teamwork. Anders geht es  nicht. Will man die Open Data Prinzipien  beachten, müssen dauerhafte, stabile Schnittstellen zu den Fachverfahren  der Verwaltung geschaffen werden, über die die Daten aktuell zur  Verfügung stehen. Die Verwaltungsdaten müssen zudem semantisch sauber  beschrieben werden, und es müssen öffentliche Kataloge der Datenbestände  geschaffen werden. Romantische Vorstellungen, dass verwaltungsinterne  “Open Data Aktivisten” in nächtlichen Befreiungsaktionen in den  Serverräumen der Behörden die Datenkäfige aufbrechen und die  Verwaltungsdaten freilassen, wenn die Verwaltung nicht von selber aktiv  wird, finde ich zwar ganz amüsant. Mehr aber auch nicht.</p>
<p>Ergo: <strong>Government 2.0/Open Data und Wikileaks sind zwei Paar Schuhe.</strong> Es wäre schade, wenn die gerade in Gang kommende, konstruktive  Diskussion zu Open Data durch eine sachfremde Diskussion über moralische  und ethische Aspekte von Whistleblower-Plattformen, über  “Zwangs-Transparenz” und Drohszenarien einer Art “Open Data von unten”  belastet und überlagert würden. Wir brauchen, auch für das Government  2.0 Barcamp, eine nach vorne gewandte Atmosphäre, in der die Chancen und  Nutzenpotenziale von Government 2.0 und Open Data im Vordergrund  stehen, Hilfestellungen gegeben und praktische Lösungen diskutiert  werden.</p>
  <img src="http://www.gov20.de/blog/?ak_action=api_record_view&id=3013&type=feed" alt="" /> <p><a href="http://www.gov20.de/blog/?flattrss_redirect&amp;id=3013&amp;md5=06917877255f0b8df850d8ae7f11e0fc" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.gov20.de/blog/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Dorothee Baer (CSU) für Transparenz durch Open Government</title>
		<link>http://www.gov20.de/dorothee-baer-fuer-opendata/</link>
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		<pubDate>Fri, 30 Jul 2010 20:19:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anke Domscheit-Berg</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am 30.07.2010 wurde im SWR 2 Forum eine Diskussionrunde zu Wikileaks übertragen, an dem folgende Experten teilnahmen:

Daniel Schmitt, Sprecher für Wikileaks
Dr. Thomas Leif, Chefreporter bei SWR und Vorsitzender des Netzwerk Recherche  
Dorothee Baer, stellvertretende Generalsekretärin der CSU ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 30.07.2010 wurde im SWR 2 Forum eine Diskussionrunde zu Wikileaks übertragen, an dem folgende Experten teilnahmen:</p>
<ul>
<li><strong>Daniel Schmitt</strong>, Sprecher für <a title="HP WL" href="http://www.wikileaks.org" target="_blank"><strong>Wikileaks</strong></a></li>
<li><strong><a title="wikipedia THomas Leif" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Thomas_Leif" target="_blank">Dr. Thomas Leif</a></strong>, Chefreporter bei SWR und Vorsitzender des <strong><a title="HP Netzwerk Recherche" href="http://www.netzwerkrecherche.de" target="_blank">Netzwerk Recherche</a></strong>  </li>
<li><strong><a title="HP Dorothee Baer" href="http://www.dorotheebaer.de" target="_blank">Dorothee Baer</a></strong>, stellvertretende Generalsekretärin der CSU und Internetbeauftragte.</li>
</ul>
<p>Die Sendung kann man<a title="SWR2 Forum WL Diskussionsrunde" href="http://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/swr2-forum/-/id=660214/nid=660214/did=6539702/f9okwj/index.html" target="_blank"><strong> hier nachhören</strong> </a>(und herunterladen). Dorothee Baer äußert sich dort deutlich zugunsten mehr Transparenz auf Seiten der Politik und Verwaltung (u.a. ab 14. Minute): </p>
<blockquote><p><strong>&#8220;Ich bin da ja wirklich völlig offen, bin bereit, darüber zu diskutieren, ob man nicht künftig durch Open Government und Open Data soviel Informationen liefern kann, dass sich Wikileaks irgendwann erübrigt&#8221;</strong></p></blockquote>
<p><span id="more-3002"></span>Das ist ein interessanter und moderner Ansatz, der schnell auf Twitter  (z.B. <a title="tweet presseschauer zu dorobaer" href="http://bit.ly/bxr0mm " target="_blank">hier </a>und <a title="tweet Stracgu zu Dorobaer" href="http://bit.ly/9BB8oS " target="_blank">hier</a>) und in der <a title="Whistleblower netzwerk blog" href="http://www.whistleblower-net.de/blog/2010/07/30/swr2-forum-kommt-alles-ans-licht/" target="_blank">Blogosphere </a>positive Resonanz fand. Dr. Leif hatte dazu offenbar seine Zweifel, er vertrat die These, dass der Staat kein Interesse an Informationsverbreitung hat und Macht auch auf der Schaffung von Ungewißheitszonen beruht. Er zitiert einen ehemaligen Staatssekretär mit &#8220;warum sollen wir denn selbst die Hosen runterlassen&#8221;?</p>
<p>Dorothee Baer plädiert (ab 18. Minute) für ein neues Verständnis von Transparenz und Informationspolitik, insbesondere, um eine &#8220;gewisse Scheintransparenz zu vermeiden&#8221;. Sie glaubt, dass mehr Informationen dazu führen, dass Mauscheleien schneller aufgedeckt und sanktioniert werden können und ergänzt:</p>
<blockquote><p><strong>&#8220;&#8230;das hat sicher auch eine sanktionierende und eine disziplinierende Wirkung insgesamt für die Politik. Insgesamt finde ich es keine schlechte Einrichtung.&#8221;</strong></p></blockquote>
<p style="text-align: left;">Ab der 32. Minute empfielt Dorothee Baer sogar, der Staat solle sich am besten selbst als Whistleblower betätigen, mehr Daten zur Verfügung stellen, viele Informationen seien ohnehin eher unspannend. Sie sieht in diesem Ansatz sowohl einen Serviceeffekt für Bürger als auch eine Chance, mehr Vertrauen zu schaffen und auf Dauer anonyme Plattformen überflüssig zu machen.</p>
<p style="text-align: left;">Wie immer man selbst zu Wikileaks, der Whistleblowerplattform steht &#8211; einen positiven Effekt hat die aktuelle Veröffentlichung der <a title="HP Afghan War Diary" href="http://www.wardiary.wikileaks.org" target="_blank">Afghanistan Kriegsprotokolle </a>offensichtlich gebracht: der Diskurs um mehr Transparenz und eine offenere Regierung hat sich intensiviert. Dorothee Baer bestätigte, dass sie <strong>Open Data aktuell in der CSU Fraktion diskutiert</strong> und die Meinungsbildung bis zum Parteitag abgeschlossen sein soll.  Das ist eine gute Nachricht. Drücken wir die Daumen für eine wegweisende Entscheidung, die zu mehr Service für die Bürger und zu mehr Vertrauen in Politik und Verwaltung führen wird. Wir werden berichten.</p>
  <img src="http://www.gov20.de/blog/?ak_action=api_record_view&id=3002&type=feed" alt="" /> <p><a href="http://www.gov20.de/blog/?flattrss_redirect&amp;id=3002&amp;md5=86619677424ad7f04d841e1e5f976894" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.gov20.de/blog/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Open Data von unten &#8211; Wikileaks veröffentlicht Afghanistan Protokolle</title>
		<link>http://www.gov20.de/open-data-von-unten-wikileaks/</link>
		<comments>http://www.gov20.de/open-data-von-unten-wikileaks/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 25 Jul 2010 23:56:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anke Domscheit-Berg</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Wikileaks]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Its the end of the war as you know it&#8221; &#8211; schreibt @jmm_hamburg auf Twitter mit Verweis auf die heutige Veröffentlichung von über 90.000 geheimen Logeinträgen der US Armee aus dem Afghanistan Krieg, zusammengetragen in den ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="tweet End of the War as you know it" href="http://bit.ly/a1YpNZ " target="_blank"><strong>&#8220;Its the end of the war as you know it&#8221;</strong></a> &#8211; schreibt <a title="twitter account jmm_hamburg" href="http://www.twitter.com/jmm_hamburg" target="_blank">@jmm_hamburg </a>auf Twitter mit Verweis auf die heutige <strong>Veröffentlichung von über 90.000 geheimen Logeinträgen der US Armee aus dem Afghanistan Krieg</strong>, zusammengetragen in den Jahren 2004-2010.</p>
<p>Das &#8220;Afghanistan Kriegstagebuch&#8221; wird gleichzeitig in drei Leitmedien veröffentlicht, der <a title="NYT the War Logs " href="http://www.nytimes.com/interactive/world/war-logs.html" target="_blank"><strong>New York Times</strong></a>, dem <a title="Guardian the War Logs" href="http://www.guardian.co.uk/world/series/afghanistan-the-war-logs" target="_blank"><strong>Guardian</strong> </a>und dem <a title="Spiegel Afghanistan Kriegsprotokolle" href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,708311,00.html" target="_blank"><strong>Spiegel</strong></a>, es wird als größter Leak in der Geschichte der Geheimdienste bezeichnet. Die <a title="tagesschau über AWD" href="http://www.tagesschau.de/ausland/wikileaks106.html" target="_blank"><strong>Tagesschau</strong> </a>berichtet innerhalb einer Stunde auf der Titelseite der Onlineausgabe.<span id="more-2940"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-2943" title="Tageschau.de vom 26. Juli 2010 zu Logbüchern des Afghanistan Krieges" src="http://www.gov20.de/blog/wp-content/uploads/2010/07/2010-07-26-tagesschau-AWD.png" alt="" width="563" height="274" /></p>
<p>Die <a title="Wikileaks War Diary" href="http://www.wikileaks.org/wiki/Afghan_War_Diary,_2004-2010" target="_blank"><strong>Originallogs</strong> </a>wurden auf <a title="wikileaks HP" href="http://www.wikileaks.org" target="_blank"><strong>Wikileaks</strong> </a>veröffentlicht &#8211; einer Seite, die es Whistleblowern ermöglicht, <strong>anonym und sicher </strong><a title="submission wikileaks" href="http://www.wikileaks.org/wiki/WikiLeaks:Submissions" target="_blank"><strong>elektronisch geheime und zensierte Dokumente auf der Wikileaksseite zu veröffentlichen</strong></a>. Diese Datenbank umfasst bereits weit über eine Million geheime Dokumente, vom <a title="Tollcollect vertrag wikileaks" href="http://www.wikileaks.org/wiki/Toll_Collect_Vertraege,_2002" target="_blank"><strong>Tollcollect Vertrag</strong></a> bis zu den <strong><a title="wikileaks Guantanamo Handbücher" href="http://www.wikileaks.org/wiki/Guantanamo%27s_SERE_Standard_Operating_Procedures" target="_blank">Handbüchern von Guantanamo</a></strong>.</p>
<blockquote><p><strong>Die Wikileaks Mission heißt &#8220;We Open Governments&#8221;</strong></p></blockquote>
<p>Was ist nun der Unterschied zwischen Open Government und dem &#8220;We Open Governments&#8221; von Wikileaks? Open Government beschreibt ein transparentes Regierungshandeln, das die Bereitstellung von offenen Daten, Fakten, Prozessen und Hintergründen umfaßt. Es wird als Strategie top-down von Regierungen (oder einzelnen Verwaltungen) umgesetzt. Der Grad der Offenheit unterscheidet sich dabei erheblich.</p>
<p>Da, wo Regierung nicht oder unzureichend transparent sind und Bürgerinnen und Bürger dies als Mangel empfinden, wird Transparenz immer häufiger von unten hergestellt. Das Internet bietet dazu vielfältige Plattformen. Politik wird inzwischen auch durch Blogs beeinflusst, man erinnere nur an den Rücktritt von Bundespräsident Horst Köhler.</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-2952" style="margin-left: 10px; margin-right: 10px;" title="Wikileaks Logo" src="http://www.gov20.de/blog/wp-content/uploads/2010/07/2010-07-26-Wikileaks-logo1.png" alt="" width="108" height="221" />Mit Wikileaks gibt es seit einigen Jahren eine Plattform, die dieses Herstellen von Transparenz durch Einzelne mit geringstem Risiko ermöglicht. Auf der ganzen Welt verteilte IT Infrastrukturen, Verschlüsselungstechniken mit hohem Sicherheitsgrad und spezielle interne Prozesse stellen sicher, dass ein hundertprozentiger Quellenschutz besteht &#8211; sofern ein Whistleblower sich nicht selbst verrät. Noch nie ist eine Quelle durch das System Wikileaks aufgeflogen. Diese neue Sicherheit führte schon in der Vergangenheit zur Veröffentlichung spektakulärer Dokumente, wie zuletzt eines <a title="collateral murder HP" href="http://www.collateralmurder.org" target="_blank"><strong>Videos aus dem Irakkrieg</strong></a>, in dem die unbegründete Erschießung von zwei Reutersjournalisten und weiteren Zivilisten aus einem Apache Hubschrauber heraus gefilmt wurde und weltweit die Schlagzeilen beherrschte.</p>
<p>Wikileaks veröffentlicht alle Dokumente im Rohzustand &#8211; also so, wie sie geleakt werden (nachdem alle Spuren über den Herkunftsweg beseitigt wurden). Diesmal wurden den genannten drei Leitmedien diese Rohmaterialien einige Wochen zur Analyse und journalistischen Auswertung vorab zur Verfügung gestellt.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-2946" title="The Guardian Afghan War Logs" src="http://www.gov20.de/blog/wp-content/uploads/2010/07/2010-07-25-Guardian-Afghan-War-Logs.png" alt="" width="587" height="310" /></p>
<p>Der Guardian hat die Daten aufbereitet, mit <a title="Guardian interactive Karte zu AWD" href="http://www.guardian.co.uk/world/datablog/interactive/2010/jul/25/afghanistan-war-logs-events" target="_blank"><strong>interaktiver Karte</strong> </a>und der Möglichkeit zum <a title="Guardian Data Download AWD" href="http://www.guardian.co.uk/world/datablog/2010/jul/25/wikileaks-afghanistan-data" target="_blank"><strong>Download</strong></a>. Diese Karte könnte genauso gut eine Applikation sein, die auf der Basis öffentlicher Daten erstellt wurde. Die aufbereiteten Daten &#8211; eine Auswahl der 300 wichtigsten Incidents aus über 91.000 Protokollen &#8211; ermöglichen eine einfachere Auswertung durch Dritte. Der Guardian fordert auf, mit den Daten zu spielen und eigene Analysen zu erstellen.</p>
<p><img class="alignright size-full wp-image-2956" title="2010 07 26 Spiegel Nr 30/2010 Task Force 373" src="http://www.gov20.de/blog/wp-content/uploads/2010/07/2010-07-25-Spiegel-Afghan-War-Diaries.png" alt="" width="304" height="412" />So werden Mechanismen und Prozesse aus dem klassischen Open Data / Open Government auch durch die Zivilgesellschaft, Nichtregierungsorganisationen und Medien angewendet. Eine transparente Gesellschaft kann dadurch von oben und von unten entstehen. Im digitalen Zeitalter haben Zensur und Klassifizierung von Dokumenten, an denen die Öffentlichkeit ein berechtigtes Interesse hat, keine Zukunft.</p>
<p>In sofern stellt dieser erneute Leak von Wikileaks vielleicht nicht nur das Ende des Krieges wie wir ihn kennen dar, sondern markiert auch das Ende der Gesellschaft, wie wir sie kennen. Transparenz läßt sich nicht aufhalten, auch nicht mit einem digitalen Radiergummi.</p>
<p><strong>weitere Informationen</strong></p>
<p><a title="J Assange Video Guardian AWD" href="http://www.guardian.co.uk/world/2010/jul/25/wikileaks-war-logs-back-story" target="_blank">Julian Assange im Video Interview mit dem Guardian über die Afghan War Diaries</a></p>
<p><a title="Video Guardian - How to read AWD" href="http://www.guardian.co.uk/world/datablog/video/2010/jul/25/afghanistan-war-logs-video-tutorial" target="_blank">Video Tutorial beim Guardian &#8220;How to read the Log Files&#8221;</a></p>
<p><a title="Tagesschau zu AWD" href="http://www.tagesschau.de/ausland/wikileaks106.html" target="_blank">Tagesschau.de &#8211; 26.07.2010 zum Afghanistan Logbuch Leak</a></p>
  <img src="http://www.gov20.de/blog/?ak_action=api_record_view&id=2940&type=feed" alt="" /> <p><a href="http://www.gov20.de/blog/?flattrss_redirect&amp;id=2940&amp;md5=ab7f0066838290ce8e1fa3375d26fda3" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.gov20.de/blog/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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