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Nationaler Aktionsplan Open Data: Bericht vom Meilenstein-Workshop

1. Februar 2015 – 13:31 | Kein Kommentar | 12.370 Aufrufe

Die Bundesregierung hat im Juni 2013 die Open Data Charta der G8 unterzeichnet und sich damit zu konkreten Handlungsschritten verpflichtet. Mit einiger Verspätung wurde nun ein Aktionsplan Open Data unter Federführung des BMI entworfen, der diese …

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Nachlese zum Open Data Day: Berlin – I love your #BODDY


Nachlese zum Open Data Day: Berlin – I love your #BODDY

Am Mittwoch (18. Mai) hat es beim 1. Open Data Day in Berlin einen richtigen Teilnehmeransturm gegeben. Es „drängelten“ sich ca. 140 Teilnehmerinnen und Teilnehmer in einen großen Saal in der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Arbeit und Frauen in Berlin Schöneberg, um von Bürgermeister und Wirtschaftssenator Harald Wolf, IT-Staatssekretär Ulrich Freise, unserer Vorstandsfrau Anke Domscheit-Berg und anderen Mitstreitern zu erfahren, was derzeit international, in Deutschland und insbesondere Berlin im Bereich Open Government und Open Data passiert. Das bunt gemischte Publikum war aus ganz Deutschland und sogar aus Österreich angereist:  Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus Verwaltung und Politik, Wissenschaft (auch viele Studenten), NGOs und Netzwerken, Medien, IT-Firmen und Agenturen. Irgendwo (bei Twitter  oder Facebook) hat das jemand ganz gut auf den Punkt gebracht: „Wenn man ins Publikum schaut, könnten man denken, Open Data ist Mainstream“.

Die Veranstaltung war rundum gelungen. In angenehmer fast privater Atmosphäre, was nicht zuletzt der Moderation von Julia Witt zu verdanken ist, wurde intensiv über Datenaktivismus in verschiedensten Facetten geplaudert. Der Bezug zum realen Leben, war spätenstens nach der Vorstellung von Wheelmap oder Mundraub jedem klar. Beim Publikum kam die Werkschau „Open Data in der Praxis“ entsprechend gut an. Durch die kurze knackige Präsentation der Beispiele in jeweils nur 10 Minuten konnten in anderthalb Stunden 16 tolle Projekte vorgestellt werden:

  • Wheelmap: Mapping für einen sozialen Zweck (Sozialhelden e.V., Raul Krauthausen)
  • Umweltdaten (Umweltamt Steglitz-Zehlendorf, Andreas Ruck)
  • ÖPNV-Daten: Öffentliche Verkehrsmittel brauchen Offene Daten (Stefan Wehrmeyer)
  • Amtliche Statistik und Open Data – Datenschatz & Datenschutz (Amt für Statistik, Ulrike Rockmann, Präsidentin)
  • berlin.offenerhaushalt.de: Haushalte visualisieren, analysieren und kommentieren (Friedrich Lindenberg)
  • 900Online – intelligente Suche durch Wissensaggregation (ITDZ, Tino Eilenberger)
  • mundraub.org: Online-Kartierung von Obstbaumstandorten (Katharina Frosch, Mitinitiatorin mundraub.org / stadtgarten.org)
  • Geodaten-Infrastuktur in Berlin (Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Ulrich von Dewitz-Krebs)
  • Wikipedia und OpenStreetMap (Wikimedia Deutschland, Sebastian Sooth)
  • EuroCities Working Group Open Data: EU-Projekte zu Open Data (Wolfgang Both)
  • HackDeOverheid (Edial Dekker)
  • Berliner KiezAtlas: Statistik zum Anfassen – Geographisches CMS für Berlin (GskA gGmbH – Projekt Network, Reinhilde Godulla/Herbert Scherer)
  • bePart – Mobile e-Partizipation zur Stadtentwicklung (Lukas Niemeier)
  • Werkzeuge zur Datenaufbereitung für Verwaltungen (berlin.de, Frank Boës)
  • Wirtschafts- und Konjunkturdaten (Jens Klessmann)
  • Flugroutenatlas (Lorenz Matzat)

Leider kam ein Programmpunkt am Mittwoch viel zu kurz – die Berliner Open Data Agenda. Die Agenda ist Ergebnis der Diskussionen der Aktionsplattform »Open Data Berlin«, dem Vertreter aus Verwaltung, Zivilgesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft angehören. Kommtare und Hinweise zum Entwurf der Agenda sind ausdrücklich erwünscht!

Bei dieser Resonanz wird das wohl nicht der letzte #BODDY gewesen sein.

Nachlesen wie es anderen gefallen kann man z. B. hier:

Eingereicht von auf 20. Mai 2011Ein Kommentar | 7.404 Aufrufe

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