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Die Open.NRW-Strategie: Mehr Demokratie 2.0 wagen

30. Mai 2014 – 10:08 | Ein Kommentar | 2.428 Aufrufe

Der Autor, Dieter Spalink, ist im Ministerium für Inneres und Kommunales des Landes Nordrhein-Westfalen Projektleiter von Open.NRW.
Nordrhein-Westfalen macht sich auf den Weg zu mehr Offenheit und Transparenz. Am 27. Mai 2014 hat die Landesregierung die …

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Apps4 DE / Und die Gewinner sind …


Kategorie Daten:

• 1. Preis: Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes mit PEGELONLINE (www.pegelonline.wsv.de); tagesaktuelle gewässerkundliche Daten (z.B. Wasserstand), umfasst derzeit ca. 500 Pegel an den Bundeswasserstraßen.

• 2. Preis: Bayerische Staatsbibliothek, Bibliotheksverbund Bayern, Kooperativer Bibliotheksverbund Berlin-Brandenburg; gemeinsamer Verbundkatalog von 180 wissenschaftlichen Bibliotheken in Bayern, Berlin und Brandenburg; enthält rund 23 Millionen Beschreibungen der in diesen Bibliotheken vorhandenen Titel in verschiedenen Daten-Formaten.

• 3. Preis: Senatorin für Finanzen, Haushaltsdaten der Freie Hansestadt Bremen; Haushalts- und Stellenpläne getrennt nach Land und Stadtgemeinde Bremen, einheitlicher, leistungs- und aufgabenbezogener Produktgruppenhaushalt und Produktgruppenstellenplan.

Kategorie Ideen:

• 1. Preis (2.000 Euro): hAPPy parents von Christoph Stasch, Christian Autermann, Carsten Ahlf; Eltern, Kindern und Familien soll das Auffinden familienorientierter Einrichtungen wie Spielplätzen und Sportstätten durch Kartenapplikationen ortsbezogen erleichtert werden; Möglichkeit für Nutzer, Points of Interests (POI) zu definieren und zu bewerten.

• 2. Preis (1.000 Euro): Kommunal App Framework von Apps4Cities; Kommunen, Landkreise und touristische Regionen können auf einer Cloud-basierten Serverinfrastruktur Kommunal-Informationen wie News, e-Service Bürgerdienste, Verkehr & Nahverkehr, Kultur & Freizeit, Tourismus, Wirtschaft und Branchenbuch bereitstellen.

• 3. Preis (500 Euro): Recycling App von Jan Sorgenfrei; umfangreiche Information zu Müllentsorgung, d.h. wo und wann kann man welchen Müll entsorgen?

Kategorie Applikationen – Unternehmen:

• 1. Preis (4.000 Euro): Cityguide Bremen von CITYGUIDE AG, Michael Radomski; mobiler Stadtführer, der bestehende Informationen aufbereiten und zugänglich machen kann, z.B. aufgrund Daten-Angebot der Stadt Bremen aktuelle Ozonwerte, Bibliotheksstammdaten, Tagesbetreuungseinrichtungen und öffentliche Schulen etc., erweiterungsfähig um POI wie Verwaltungs- und andere öffentliche Stellen, Stadtführungen.

• 2. Preis (3.000 Euro): Berliner Wahlkarte von Berliner Morgenpost, Julius Tröger, André Pätzold; am Tag nach der Wahl zum Berliner Abgeordnetenhauswahl im September 2011 wurde die Zusammensetzung im Landesparlament visualisiert; die Anwendung erlaubt es, persönliche und politische Daten der 149 Abgeordneten auf einen Blick dynamisch und spielerisch abzubilden.

• 3. Preis (2.000 Euro): Berlin – Open Data Guide von Cornelius Rabsch; Ziel ist die Vielfalt an lokalen (offenen) Daten im städtischen Kontext (nächste Behörde, nächste Grünanlage, nächster Kindergarten) den Bürgern besser zur Verfügung zu stellen und als Helfer des Alltags zu etablieren.

Kategorie Applikationen – Einzelentwickler:

• 1. Preis (4.000 Euro): LISA – Lokale Information, Suche und Aggregation; Matthias Thimm in Zusammenarbeit mit weiteren Mitarbeitern des Institute for Web Science and Technologies und des Leibniz-Instituts für Sozialwissenschaften; individuelle Ermittlung des Attraktivitätsfaktors einer Region anhand verschiedener gewichteter Datenquellen.

• 2. Preis (3.000 Euro): e11 von Sebastian Werner/Jan Falkenberg; Karten-Applikation mit allen registrierten und veröffentlichten Kraftwerken Deutschlands (Kohle-, Atom,- Solar-, Wind-, Wasser-, Bio- und Verbrennungskraftwerken) einschließlich Darstellung der Energieimporte und -exporte einschließlich der Energieverteilung der jeweiligen Bundesländer und der Leistungsgrößen in ganz Deutschland.

• 3. Preis (2.000 Euro): BlUniViz von Conny Günther, Marcus Kirsch, Felix Thalmann; Statistische Daten über Bundesländer und Hochschulen sollen auf menschliche Vorlieben ausgerichtet und vom Benutzer nach eigenen Interessen gewichtet werden, um z.B. ein passendes Bundesland bzw. eine geeignete Hochschule zu finden.

Ehrenpreis der Trägerorganisationen:

• Windpower App von Melanie Otto; Karte mit eingezeichneter Schattenbildung von Windkraftanlagen.

• Gesetze im Android von Witoslaw Koczewski; Katalog mit deutschen Gesetzen auf dem Smartphone oder Tablet.

Die Links zu sämtlichen oben genannten Apps, Ideen und Daten können unter www.appsfuerdeutschland.de/ aufgerufen werden.

Sonderpreis der Stadt Berlin:

Sieger in der Kategorie „Ideen“ : Oliver Merx mit der „Baumkataster-App“.

Sieger in der Kategorie „Anwendungen“: Partnerfirmen iAudioguide (Brüssel) und Woices Enterprises (Barcelona) für die Entwicklung einer „Weihnachtsmarkt-App“.

Spezialpreis der Stadt Bremen:

Bibliotheken in Bremen: Frank Luttmann ermöglicht mit seiner App, sich jederzeit den kürzesten Weg zu den gerade geöffneten Bibliotheken von den insgesamt 16 öffentlich zugänglichen Bibliotheken in Bremen anzeigen zu lassen.

Nette-Toilette-Navigator: Andreas Bruns zeigt dem Nutzer die jeweils nächsten öffentlich zugänglichen Toiletten in Bremen, von denen sich die meisten in Gaststätten befinden, mit denen die Stadt entsprechende Vereinbarungen getroffen hat

Spielplatz-App: Bernd Burhoff  für eine App, die nicht nur amtliche Daten über öffentliche Spielplätze in Bremen  anzeigt, sondern und es Eltern zusätzlich erlaubt, Informationen über die Spielplätze hinzuzufügen.

Eingereicht von auf 7. März 2012Kein Kommentar | 6.111 Aufrufe

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