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Nationaler Aktionsplan Open Data: Bericht vom Meilenstein-Workshop

1. Februar 2015 – 13:31 | Kein Kommentar | 10.962 Aufrufe

Die Bundesregierung hat im Juni 2013 die Open Data Charta der G8 unterzeichnet und sich damit zu konkreten Handlungsschritten verpflichtet. Mit einiger Verspätung wurde nun ein Aktionsplan Open Data unter Federführung des BMI entworfen, der diese …

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3 Fragen zum Open Government Camp 2011 an die Organisatoren. Heute: Lucas Mohr


Lucas Mohr1. Vom Gov20Camp2010 zum Open Government Camp 2011 – warum war die Änderung des Titels wichtig, welche Bedeutung hat die Änderung für Sie?

Der Begriff „Open“ spiegelt meiner Meinung nach das wieder, was die Thematik ausmacht. Er steht für Offenheit, Transparenz, Zusammenarbeit und Weiterentwicklung. Er verkörpert somit den Beweggrund um den es geht: Ein beidseitiges, offenes Miteinander von Staat und Bevölkerung. „2.0“ hingegen ist bzw. war eine Komponente innerhalb des Ganzen, welche eher einen zeitlichen und technologischen Abschnitt markiert, als das sie den Beweggrund und die Ausrichtung der Bewegung wieder gibt.

Daher war die Änderung für mich ein logischer Schritt.

2. Was ist Ihr persönlicher Antrieb, sich für das Open Government Camp 2011 zu engagieren?

Nachdem ich letztes Jahr als Teilnehmer auf dem Camp war und mich das Konzept begeisterte, habe ich mich beschlossen dieses Jahr selbst aktiv daran mitzuwirken. Ich denke, es ist wichtig Menschen zusammenzuführen und ihnen eine Plattform zu geben, die beruflich oder aus Interesse mit dem Thema zu tun haben. Das Camp bietet die Möglichkeit sich zu informieren, sich auszutauschen und die Thematik theoretisch und praktisch voranzutreiben. Es bietet eine in Deutschland einzigartige Plattform.

3. Wie beurteilen Sie den Stand von Open Government in Deutschland, wie die Perspektiven?

Ähnlich wie Thomas sehe ich Deutschland noch am Anfang der Entwicklung. Es gibt einige vielversprechende Ansätze aber die große Wahrnehmung fehlt bisher auf allen Ebenen. Wenn man sich bspw. Vorreiterländer wie die USA, Großbritannien oder ansieht, erkennt man, was möglich sein kann. Trotzdem ist auch in Deutschland ein Fortschritt zu erkennen, das Thema steht ja u.a. bei der Bundesregierung im Programm, und auch wie bereits von Thomas angesprochen, gibt es eine lokale Initiativen die zeigen wie das Thema praktisch umsetzbar ist.

Perspektivisch gesehen, denke ich, wird es in näherer Zukunft darauf angekommen, inwieweit das Verwaltungswesen bereit ist sich zu öffnen und externe Impulse zuzulassen. Wichtig wird es auch sein, sich Gedanken darüber zu machen, in welcher Weiße man die Bevölkerung am besten einbinden kann und auch hier eine gewisse Experimentierfreude zu zeigen.

Lucas Mohr arbeitet seit Juli 2010 im Bereich digitale Medien und Social Media bei der Agentur Ketchum Pleon in Berlin. Neben seinen beruflichen Tätigkeiten schreibt er bei KampagnenPraxis Beiträge zu lokalen und regionalen Online-Kampagnen und engagiert sich im Bereich Open Data und Open Government.

Eingereicht von auf 9. September 2011Kein Kommentar | 1.974 Aufrufe

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