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Nationaler Aktionsplan Open Data: Bericht vom Meilenstein-Workshop

1. Februar 2015 – 13:31 | Kein Kommentar | 11.018 Aufrufe

Die Bundesregierung hat im Juni 2013 die Open Data Charta der G8 unterzeichnet und sich damit zu konkreten Handlungsschritten verpflichtet. Mit einiger Verspätung wurde nun ein Aktionsplan Open Data unter Federführung des BMI entworfen, der diese …

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20.3.2013: Stammtisch Open Government Hamburg trifft sich – und wie geht es mit „Open“ weiter?


Das Jahr 2013 ist schon ordentlich vorangeschritten, und es sind gut drei Monate her, seitdem sich der Stammtisch Open Government Hamburg getroffen hat. Wir haben aber aufgrund von vollgepackten Kalendern nur pausiert – und treffen uns nun zum ersten Mal in diesem „neuen“ Jahr am Mittwoch, 20.3., ab 19 Uhr wieder bei unserem freundlichen Host Kultwerk West, Kleine Freiheit 42, HH.

In diesen Wochen seit dem letzten Treffen Mitte Dezember ist viel passiert: Hamburg hat seit Mitte Februar ein Open Data-Portal!

Ein Thema für unseren Stammtisch – auch als mögliches Feedback für die „Macher“ des Portals: Wie kommt das Portal an – Usability, Lizenzmodell, etc.? Welche Datensätze sind spannend – und welche Daten werden noch vermisst? Wie können diejenigen, die keine „Datenarbeiter“ sind, von den Informationen profitieren, die sich hinter den Daten verstecken? Und wie soll es mit dem „Open“ in Hamburg nun weitergehen – auch in Verbindung mit dem Transparenzgesetz und dem darin vorgeschriebenen Informationsregister? Der Rahmen in Hamburg ist zumindest klar: es gibt eine gesetzliche Grundlage für Transparenz und Öffnung. Fünf andere Bundesländer haben noch nicht einmal Informationsfreiheitsgesetze…

Vier Tage später als Hamburg, nämlich am 19. Februar, ist der Bund mit der ersten Version seines Datenportals an den Start gegangen – die Betonung liegt hier auf Datenportal, so auch die Eigenbezeichnung. Der Start der Daten-Plattform verlief nicht so sauber wie jener des Hamburger Open Data-Portals, nicht nur aufgrund anfänglicher technischer Probleme. Kritik gab und gibt es v.a. wegen des gewählten Lizenzmodells („Datenlizenz Deutschland“), einer im Vergleich zu international praktizierten Lizenz-Lösungen deutschen Insellösung, die auch eine nicht-offene Lizenz anbietet – was dem Open-Gedanken natürlich widerspricht. Ein offener Brief an den Bund fasst die Kritik an der „(Not-)Open-Strategie“ des Bundes zusammen.

Auch das könnte Stoff für unsere Diskussion sein.

Übrigens gibt es seit  dieser Woche noch ein weiteres Open Data-Portal: Das Open Data-Portal des Landes Rheinland-Pfalz ist ohne große Trommelwirbel freigeschaltet worden und ergänzt, derzeit noch recht geräuschlos, die Reihe der bereits existierenden Open Data-Portale der Bundesländer. Eine Randbemerkung zu Rheinland-Pfalz: das Portal wurde ohne Konferenztechnik-Umrahmung schlicht via Google Hangout  mit der Ministerpräsidentin Malu Dreyer  während der CeBIT freigeschaltet. Rheinland-Pfalz will übrigens nun auch ein Transparenzgesetz einführen, hat MP Malu Dreyer in ihrer Regierungserklärung angekündigt.

Anregung und Themen gibt es also genug. Und es bleiben, auch nach dem Start des Open Data-Portals in Hamburg, die Standard-Themen, z. B.: Kulturwandel – wie geht es nach und mit Open Data mit dem „Open Gov“ weiter; langer Atem für Open-Themen – Verstetigung der Öffnung versus Leuchtfeuer, die schnell verpuffen; Open Government als politisches Thema etablieren; gute Beispiele kreieren;…

Mitstreiter beim Stammtisch  – und natürlich bei Open Government – sind stets willkommen.

Hier geht es zum Kultwerk West: http://www.kultwerkwest.de/

Eingereicht von auf 10. März 2013Kein Kommentar | 6.252 Aufrufe

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