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1. Global Government Jam – Workshop in Berlin

21. Mai 2013 | Kein Kommentar | 289 Aufrufe

Vom 5. bis 6. Juni 2013 findet an über 30 Orten weltweit zum ersten Mal das interdisziplinäre Innovationscamp ›Global Government Jam‹ statt. Auch in Berlin kommen Verwaltungsangestellte und PolitikerInnen mit DesignerInnen zusammen, um Innovations- und Designmethoden kennenzulernen und auszuprobieren. Wir sprachen mit Katrin Dribbisch, einer der Mitorganisatorinnen, über die Idee, den Ablauf und die TeilnehmerInnen.

Government 2.0 Netzwerk: Ihr organisiert in Berlin den ersten Gov Jam. Was steckt hinter der Idee und wer soll teilnehmen?

Dribbisch: Der Gov Jam Berlin richtet sich an Verwaltungsangestellte, PolitikerInnen, interessierte BügerInnen und DesignerInnen, die Interesse haben in nur 48 Stunden neue Ideen für Verwaltungsinnovationen zu entwickeln. Hierbei geht es vor allem darum, nutzerzentriert, kollaborativ und interdisziplinär zu arbeiten und Methoden aus dem Design Thinking anzuwenden. Der Gov Jam wurde im letzten Jahr erstmal als Prototyp in Australien ausprobiert. In diesem Jahr findet er an über 30 Orten weltweit zur gleichen Zeit statt.

Government 2.0 Netzwerk: Wie soll der Workshop, der sich immerhin über zwei Tage erstreckt, genau ablaufen und was soll dabei rauskommen?

Dribbisch: Zu Beginn erhalten die TeilnehmerInnen eine bis dato unbekannte Aufgabe. Diese Aufgabe ist für alle Gov Jams weltweit gleich. In kleinen Gruppen erarbeiten die TeilnehmerInnen Konzepte und Serviceideen rund um Fragestellungen aus der Verwaltungspraxis. Hierbei werden sie durch erfahrene Moderatoren unterstützt. Begleitend wird es kurze Impulsvorträge geben, die interessante Einblicke, Praxisbeispiele und Diskussionen zum Thema Service Design, Design Thinking und Innovation bieten. Am Ende der zwei Tage werden die Ergebnisse auf einer Platform im Internet – www.govjam.org – veröffentlicht und sind somit für alle zugänglich.

Government 2.0 Netzwerk: Nachdenken und planen ist das eine, umsetzen das andere. Ist denn geplant, die Ideen im Nachgang auch umzusetzen?

Dribbisch: Wir verstehen den Gov Jam vornehmlich als Weiterbildung. Das Ziel der Veranstaltung ist es, neue Methoden und Arbeitsweisen zu erlernen und auszuprobieren. Diese können dann nach dem Jam in die Arbeitswelten der TeilnehmerInnen mitgenommen werden. Daher geht es nicht vorrangig um die eigentlichen Ideen. Es ist allerdings durchaus möglich, dass während des Gov Jams Ideen entstehen, die das Potential haben, weitergeführt zu werden.

Government 2.0 Netzwerk: An über 30 Orten finden weltweit Gov Jams Anfang Juni statt. Gibt es einen Austausch zwischen den Veranstaltungen?

Dribbisch: Während des Gov Jams werden wir Live-Schaltungen zu einzelnen Jam haben und uns mit ihnen austauschen. Ebenso werden die finalen Präsentationen über einen Live-Stream als Video ausgestrahlt. Die Ergebnisse aller Teams weltweit werden nach dem Jam auf einer Internetplattform veröffentlicht. Somit kann auch nach dem Jam noch ein Austausch stattfinden.

Government 2.0 Netzwerk: Der Gov Jam ist nicht Euer erster Jam, aber der erste mit der Verwaltung. Was glaubt Ihr, was die größten Herausforderungen sein werden? Oder andersherum: Warum sollte ich als Mitarbeiterin oder Mitarbeiter einer Behörde oder eines Ministeriums denn teilnehmen?

Dribbisch: Ja, wir haben in Berlin bereits 4 Jams veranstaltet. Dabei haben wir festgestellt, dass die TeilnehmerInnen vor allem die außergewöhnliche Arbeitsweise und Arbeitsatmosphäre schätzen. Ein Jam ist im Prinzip eine zweitägige Weiterbildung zum Thema Design Thinking. Im Unterschied zu anderen Formaten folgt ein Jam dem “Learning-by-Doing”-Prinzip. Zusätzlich lernen die Teilnehmer, wie man in interdisziplinären Teams mit Experten aus unterschiedlichsten Gebieten zusammenarbeitet. Das hat einen nachhaltigen Einfluss auf die eigene Arbeitswelt.
Wir sind davon überzeugt, dass MitarbeiterInnen in Behörden eine große Menge an kreativem Potential haben, und wir möchten ihnen dabei helfen, dieses Potential in ihrem Arbeitsumfeld optimal nutzen zu können.

Wer Lust und Zeit hat, kann sich unter http://www.govjamberlin.de/teilnahme/ für den GovJam am 5. und 6. Juni in den Räumen der Hertie School of Governance in Berlin-Mitte anmelden. Am ersten Tag wird von 9-18 Uhr “gejamed”, am zweiten Tag endet die Veranstaltung gegen 16 Uhr.

Nächster Stammtisch Open Government Hamburg am 7.5. im Kultwerk West

2. Mai 2013 | Kein Kommentar | 204 Aufrufe

Das Jahr hat fast Halbzeit – und wir treffen uns am 7.5.2013 zum zweiten Mal in diesem Jahr zum Stammtisch Open Government Hamburg. Treffpunkt ist, wie immer, bei unserem freundlichen Host Kultwerk West, Kleine Freiheit …

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Internationales Symposium: Open Data – Ergänzung oder Einschränkung der Informationsfreiheit?

23. April 2013 | Kein Kommentar | 1.161 Aufrufe

Informationsfreiheit, kommerzielle Weiterverwendung von Informationen öffentlicher Stellen, Open Data – drei Schlagwörter, drei Bedeutungen. Oder handelt es sich schlicht um ein und dieselbe Idee, nämlich um die Transparenz öffentlicher Stellen? Eignet sich Open Data, um …

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20.3.2013: Stammtisch Open Government Hamburg trifft sich – und wie geht es mit “Open” weiter?

10. März 2013 | Kein Kommentar | 1.159 Aufrufe

Das Jahr 2013 ist schon ordentlich vorangeschritten, und es sind gut drei Monate her, seitdem sich der Stammtisch Open Government Hamburg getroffen hat. Wir haben aber aufgrund von vollgepackten Kalendern nur pausiert – und treffen …

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Die GovData-Entrüstung…ein Bärendienst?

9. Februar 2013 | 14 Kommentare | 2.371 Aufrufe
Die GovData-Entrüstung…ein Bärendienst?

Eins vorweg, um das gleich klar zu stellen. Ja, ich stehe hinter den Open Data Prinzipien, hinter der grundlegenden Idee. Auch für mich ist Open Data neben weiteren Aspekten essentiell für Transparenz staatlichen Handelns und …

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Warum wir endlich eine Politik 2.0 benötigen

23. Januar 2013 | 9 Kommentare | 2.805 Aufrufe
Warum wir endlich eine Politik 2.0 benötigen

Der Alltag der Bürgerinnen und Bürger findet heute in einer Gesellschaft statt, die sich gegenüber der vor der Jahrtausendwende grundlegend verändert hat. Wir leben in einer Welt, die sich durch Globalisierung und offene, agile Vernetzung …

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‘Bezaubernde Jeannie’: Anliegenmanagement in Deutschland

21. Januar 2013 | Ein Kommentar | 1.854 Aufrufe
‘Bezaubernde Jeannie’: Anliegenmanagement in Deutschland

Immer häufiger gehen die öffentlichen Verwaltungen in Deutschland auch virtuell auf ihre Bürger zu. Unter dem sperrigen Begriff Anliegenmanagement tummeln sich mittlerweile vielfältige Angebote. Wir sprachen hierüber mit den Entwicklern Holger Kreis (Mark-a-Spot.de), Stefan Strauß …

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Teil 2: Mehr Beteiligung realisieren durch digitale Medien und Internet – ePartizipation schafft gestaltende Zugänge für Jugendliche zur Demokratieentwicklung

14. Januar 2013 | Ein Kommentar | 2.063 Aufrufe
Teil 2: Mehr Beteiligung realisieren durch digitale Medien und Internet – ePartizipation schafft gestaltende Zugänge für Jugendliche zur Demokratieentwicklung

Teil 2 des Gastbeitrages von Jürgen Ertelt (Teil 1 ist hier zu finden)
Stufen der ePartizipation
Nach eingehender Betrachtung bisheriger Versuche digitaler Jugendbeteiligung und auf Grundlage bisher diskutierter Beteiligungsmodelle sind graduelle Stufen einer angestrebten Partizipation unter Berücksichtigung …

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Mehr Beteiligung realisieren durch digitale Medien und Internet – ePartizipation schafft gestaltende Zugänge für Jugendliche zur Demokratieentwicklung

7. Januar 2013 | Kein Kommentar | 4.499 Aufrufe
Mehr Beteiligung realisieren durch digitale Medien und Internet – ePartizipation schafft gestaltende Zugänge für Jugendliche zur Demokratieentwicklung

Teil 1 des Gastbeitrages von Jürgen Ertelt (Teil 2 erscheint am 14. Januar 2013)
ePartizipation mit Jugendlichen
Das Buzz-Wort „Partizipation“ ist derzeit in Ablösung des „Medienkompetenz“-Hypes die bevorzugte Verlegenheitsvokabel analog sozialisierter Volksvertreter, wenn der gesellschaftliche Umbruch durch …

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